Neuer Förderkreis für Städtepartnerschaft mit Otwock

Finanzielle Unterstützung

Die Mitglieder des Förderkreises Städtepartnerschaft haben im Rathaus ihre Ziele vorgestellt. Foto: Darline Jonasson

Eine finanzielle Stütze zur Aufrechterhaltung des Kontaktes von Bürgern aus Lennestadt und Otwock soll nun in Form des neu gegründeten Förderkreises Städtepartnerschaft garantiert werden.

Sieben Mitglieder des bisher bestehenden Arbeitskreises bilden nun das neue Gremium, das sich am vergangenen Freitag öffentlich vorstellte. Georg Eickelmann, Paul Brüggemann, Alfons Heimes, Christa-Orth Sauer, Franz Rotter, Johann Pietrzak und Dorothea Sondermann, sind die Gesichter der neuen Initiative.

Gemein haben alle sieben, dass sie mindestens einmal zu Besuch in Otwock waren. Und genau das macht ihre Verbundenheit zu der seit mehr als 22 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft aus. Alfons Heimes weiß: „Eine lebendige Städtepartnerschaft lebt von dem Kontakt der Bürger.“

Zukünftig soll die gute Entwicklung der vergangenen Jahre weiter ausgebaut werden. Mit dem Förderkreis sollen besonders Jugendliche dabei unterstützt werden, das Nachbarland Polen, die Partnerstadt Otwock und vor allem die gastfreundlichen Bürger kennenzulernen. Dass gerade die junge Generation gefördert werden soll, liege daran, dass diese häufig nicht über die finanziellen Mittel verfügt, sagte Förderkreis-Sprecher Georg Eickelmann.

Kulturelle Jugendvereinigungen seien allerdings nicht die einzige Zielgruppe, die der Förderkreis unterstützen möchte. Vielmehr solle die breite Masse angesprochen werden, um die Partnerschaft aufrechtzuerhalten.

Anlass für die Gründung des Förderkreis Städtepartnerschaft, sind die ökonomischen Vorgaben. Die von 20.000 auf 15.000 Euro gesunkenen Fördermittel für das Projekt sollen nun mit Hilfe von lokalen Betrieben und Firmen ausgeglichen werden. Eine Partnerschaft bloß aus Steuergeldern zu finanzieren, verfehlt laut Eickelmann ohnehin den Sinn der Sache.

Für dieses Jahr sind bisher schon 19 Fahrten mit mehr als 150 Teilnehmern geplant. Unter anderem planen das Gymnasium der Stadt Lennestadt, das Berufskolleg und das Gymnasium Maria Königin sowie die Lennestädter Delegation einen Aufenthalt in Otwock. Als Besucher aus Otwock werden unter anderen die Mitglieder des Schützenvereins Lechity/Otwock im Sauerland erwartet. (Von Darline Jonasson)

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