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Gymnasium erwirtschaftet über 13.500 Euro für den guten Zweck

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Gebrauchtspielwarenmarkt am Gymnasium der Stadt Lennestadt GymSL
Die Schüler vom GymSL boten den Besuchern ein reichhaltiges Angebot zum Gebrauchtspielwarenmarkt. © GymSL

Es war ein ganz besonderer Spielzeugmarkt am Gymnasium der Stadt Lennestadt am vergangenen Sonntag. Wer die Einlasskontrollen zur Umsetzung der 3G-Regel hinter sich gelassen hatte, dem bot sich das Bild einer lebendigen Schule, die engagiert für den guten Zweck den Besuchern ein reichhaltiges Warenangebot präsentierte.

Altenhundem - Highlights im Erdgeschoss bildeten der Kreativstand, an dem stilvoll dekorierte Adventskränze erworben werden konnten, sowie die beliebten Spezialitäten, die die Besucher auf die Vorweihnachtszeit einstimmten.

Zum ersten Mal hatte das GymSL die meisten übrigen Stände in einzelne Räume verlegt und somit die Besucher kanalisiert. Besondere Überraschungen gab es in diesem Jahr am Glücksrad. Dank vieler Spenden lokaler Unternehmen waren hier die Preise besonders attraktiv: Angefangen von Kinogutscheinen über Schwimmbadkarten bis hin zu Tickets für den Fun-Park war alles vertreten, was das Herz der Besucher höherschlagen ließ.

Trotz der aktuellen Situation war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Außerhalb des Gebäudes boten Schüler erstmals in der Geschichte des Spielzeugmarktes Waffeln zum Mitnehmen sowie Kaltgetränke an.

Als die Einnahmen am frühen Abend gezählt wurden, konnte man erfreut feststellen, dass über 13.500 Euro für das soziale Projekt in Nova Iguaçu eingenommen werden konnten. Das GymSL unterstützt damit in der brasilianischen Millionenstadt u.a. ein Kinderheim, eine Kindertagesstätte und eine Gesundheitsstation.

Ermöglicht wurde der Erfolg nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrkräften und außerschulischen Partnern, was den Stellenwert des Schulmottos „Miteinander – Füreinander“ unterstreicht. „Wir haben einen solchen Betrag nicht erwartet“, kommentiert Lehrer Daniel Kalbfleisch abschließend den Erfolg des Spielzeugmarktes. „Vor dem Hintergrund der Auswirkungen, die die Corona-Pandemie bisher in Brasilien gehabt hat, ist die Not dort leider sehr groß. Wir danken deshalb in diesem Jahr allen Spenderinnen und Spendern ganz besonders.“

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