"AMP": Verlag ist Projektpartner von Google

sauerlandkurier.de lädt ab sofort mobil noch schneller

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Google AMP: Der Leser erfährt Nachrichten ab sofort in neuem Design und ohne Ladebalken.

Artikel in weniger als einer Sekunde auf dem Smartphone anzeigen - ein neues Google-Projekt macht es möglich. Sauerlandkurier.de ist Projektpartner des Weltkonzerns und verkürzt die Ladezeit bei mobilen Lesern damit erheblich.

Auf dem Weg zur Arbeit im Zug, beim Warten auf die Freundin im Café oder beim Spaziergang mit dem Hund: Das Smartphone ist heutzutage immer dabei und griffbereit. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Inhalte im Web nicht mehr zuhause vom Rechner aus aufgerufen werden, sondern eben mobil von unterwegs. Das soll in Zukunft noch besser funktionieren.

Deshalb gibt es ein neues Google-Projekt. "Accelerated Mobile Pages aims to make the mobile web great - for everyone", kündigt der Weltkonzern in einer Pressemeldung an. Mobiles Internet für jedermann großartig, und sauerlandkurier.de macht mit. Die Webseite, die auf der Plattform von "Ippen Digital" läuft, ist mit seinem "responsive web design" Vorreiter für ein schnelles mobiles Web. "Wir begrüßen Googles AMP als weiteren Baustein in unseren Bemühungen den Lesern ein bestmögliches Lesevergnügen auf unseren Angeboten zu bieten“, sagt Ippen Digital-Geschäftsführer Jan Ippen. "Der Zugriff über stationäre Rechner geht zurück, immer mehr Leser nutzen vor allem das Smartphone, um Nachrichten zu lesen", erklärt Tim Plachner, Chefredakteur des SauerlandKurier. Der Bedarf ist also vorhanden.

Das Projekt verspricht einen Artikel innerhalb von weniger als einer Sekunde dem Nutzer anzuzeigen. Inhalte beispielsweise von sauerlandkurier.de sind dem Leser damit um ein Vielfaches schneller zugänglich. Wie das gehen soll? AMP verschlankt den Code der Webseiten. Die Datenmenge wird damit kleiner, die Ladezeit verkürzt. Das soll aber nicht heißen, dass der Leser in Zukunft auf Fotos oder Videos verzichten muss. Der Artikel wird in vollem Inhalt angezeigt. Von Twitter, dem Fotodienst Pinterest oder dem Karriere-Netzwerk Linkedin wird AMP bereits unterstützt. Auch andere bekannte Medien wie der Guardian, El País oder BBC sind Partner des Google-Projekts

Weitere Vorteile von Google-AMP: Die Leser von AMP-Artikeln sparen sich nicht nur Zeit beim Laden. Auch optisch werden die Inhalte optimiert. Werbung wird streng reglementiert - so sind beispielsweise Anzeigen, die auf einen Artikel gelegt werden und extra weggedrückt werden müssen, bei dieser Art der Darstellung verboten. Zwar werden Werbeanzeigen nach wie vor geschaltet. Sie sollen den Nutzer aber nicht behindern und das lesen erschweren. "Wir wollen unseren Lesern ermöglichen, noch schneller als bisher auf die mobilen Inhalte zugreifen zu können", sagt Tim Plachner. Durch die geringere Dateigrößen spart der Leser außerdem Datenvolumen auf seinem Smartphone.

Ab sofort können die Leser davon profitieren. Bei der mobilen Google-Suche werden Artikel speziell ausgezeichnet, die zu AMP gehören. In einem sogenannten Karussell werden sie aufgelistet und ein Klick reicht, schon wird der komplette Inhalt angezeigt. Das Design ist anders, übersichtlicher. Die Artikel werden bei Google AMP anders dargestellt, als auf der Webseite beispielsweise von sauerlandkurier.de. Bilder werden genauso schnell angezeigt wie der Text, der Leser kann sich sofort und mühelos informieren. Hat der User einen Artikel geöffnet, kann er durch wischen nach rechts oder links auf andere Berichte des Portals zugreifen.

Zeitgleich mit anderen großen Medienhäusern geht Ippen Digital mit all seinen 49 Mandanten am heutigen Mittwoch an den Start. Darunter auch sauerlandkurier.de und siegerlandkurier.de. "This is the start of an exciting collaboration with publishers and technology companies, who have all come together to make the mobile web work better for everyone", schreibt der Weltkonzern. Google freut sich auf den Start einer aufregenden Zusammenarbeit, die das mobile Internet für alle verbessern soll.

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