„Grevenbrück Aktiv“ zieht Bilanz – U3-Kindergarten entsteht bis 2021

„Grevenbrück ist lebendig und attraktiv“

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Michael Knoche (l.) stellte sich in der Jahreshauptversammlung von „Grevenbrück Aktiv“ unter Leitung von Stefan Schauerte (r.) als neuer Pächter des EssBahnhofs vor.  

Grevenbrück. „Grevenbrück Aktiv“ machte seinem Namen im vergangenen Jahr alle Ehre, wie der Vorsitzende Stefan Schauerte in seinem Jahresrückblick während der Generalersammlung im „KulturBahnhof“ eindrücklich unter Beweis stellte.

Schauerte freute sich, dass der Verein stetig wächst. 162 Mitglieder sind bei „Grevenbrück Aktiv“. Er erinnerte an einige Projekte und Ideen aus dem Jahr 2018. Als Beispiel nannte er die Suche nach Medizinern für Grevenbrück. Die Stadt Lennestadt hat eine Agentur damit beauftragt, Ärzte für die seit Ende 2018 vakante Praxis Beckmann/Willbrand zu finden. Auch das Drachenfest auf der Petmecke war ein voller Erfolg, 2019 soll es wiederholt werden.

Der Kulturweg wurde unter hervorragender Teilnahme am 3. November eingeweiht. Im Rahmen von IKEK wurden daneben einige Projekte angestoßen; so soll der Förder Platz neu gestaltet werden, ein Mehrgenerationenpark im „Planken“ entstehen und der Weg unterhalb des Lomker Berges beleuchtet werden. „Auch wenn man nicht immer sofort Ergebnisse sieht, viele Dinge bedürfen einer längeren Arbeit im Hintergrund“, so Stefan Schauerte.

Bei den Wahlen gab es folgende Ergebnisse: Der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Dolle sowie Kassierer Karl-Hermann Gilsbach wurden in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die Beiratsmitglieder Georg Asseburg, Thorsten Dunckel, Matthias Hargarten, Artur Seidenstücker und Bernhard Willmes.

Mit dem Heimatverein beteiligt sich Grevenbrück Aktiv auch am Lennestädter „Tag der Sauberkeit“; anvisiert ist der 12. April. Die Versammlung wurde auch noch davon in Kenntnis gesetzt, dass der sogenannte „Underground“ in der OT neu gestaltet werden soll. David Henkel sprach von einer sechsstelligen Summe. Auch Privatpersonen und Vereine sollen nach dem Umbau diesen Raum für Feiern nutzen können.

Nach dem offiziellen Ende der Versammlung leitete Stefan Schauerte über zum Dorfgespräch „Grevenbrück – gut für Familien!“. Er schilderte die Attraktivität des Ortes mit viel Grün, einer guten Verkehrsanbindung auf Straße und Schiene. Schauerte: „Der Ort ist lebendig und attraktiv.“

Dass jedoch auch der Schuh drückt, zeigte sich bei der Betrachtung der Kindergartenplätze für Kinder unter drei Jahren. Dazu referierte der Leiter des Kreisjugendamtes, Klaus Kinkel. Da entsprechender Bedarf bestehe, solle bis 2021 auf dem Gelände des alten Amtsgerichtes ein neuer Kindergarten mit U3-Betreuung entstehen. 30 Plätze sollen vorgehalten werden. Die Kosten liegen bei etwa 1,8 Millionen Euro, Träger ist das Deutsche Rote Kreuz.

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