Ende des Pappkameraden

Vier Meter große Mälo-Skulptur dem Feuer übergeben

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Bei Einbruch der Dunkelheit versammelten sich alle Teilnehmer zur „Feuerbestattung“ der Figur des Sugambrer-Fürsten.

Grevenbrück. Es ist vorbei mit Mälo – der vier Meter große Pappkamerad, der im Jubiläumsjahr 2015 in Grevenbrück nahezu bei allen Events präsent war, ist nicht mehr. In einem Festakt wurde die Skulptur des Sugambrer-Fürsten am Samstag dem Feuer übergeben.

Als Gallionsfigur unter anderem beim Jubiläumsumzug im September sowie beim Karnevalsumzug stellte er vieles andere in den Schatten. Der Stammtisch „Die Ällesten“ hat in einem feierlichen Akt eine Verbrennungszeremonie ins Leben gerufen.

Mit einem Augenzwinkern schildern die fröhlichen Gesellen, dass diese drei Tage nach dem ersten Vollmond im Sommer stattfinden sollte. Passend zu diesem Anlass hatten sich zahlreiche Besucher von Nah und Fern eingefunden, um dieses Ereignis gemeinsam zu erleben.

Zu „Lebzeiten“ war die Skulptur bei nahezu allen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr dabei. 

Bei Sonnenuntergang wurde der mit viel Liebe zum Detail erstellte Mälo dann verbrannt. Passend zum Ende des beliebten Pappkameraden wurde das Lied „Ich hatt' einen Kameraden“ auf der Trompete gespielt. Bei Grillgut und Bier vom Fass fiel der Abschied dann doch nicht so schwer. Schließlich feierten die Besucher noch bis tief in die Nacht vor den glimmenden Überresten.

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