Vor der Gründung: Förderverein für den Maumker Kindergarten

Gründungsversammlung am 24. Januar / Nicht nur Eltern sind willkommen

Maumke. (SK)

Seit drei Jahrzehnten nun hat der Ort Maumke "seinen" katholischen Kindergarten "St. Agatha" Jahr für Jahr besuchen rund 75 Kinder die Einrichtung, die erst im Oktober des vergangenen Jahres ihren 30. Geburtstag mit einem Herbstfest beging. Die Katholische Kirchengemeinde St. Agatha als Träger sieht die Einrichtung als einen zentralen Bestandteil ihrer Arbeit. Momentan bereiten jedoch zurückgehende Kinderzahlen und Kirchensteuermittel sowie veränderte Förderbedingungen des Landes Sorgen. Wie lange können die gewohnten hohen Qualitätsstandards und drei Gruppen für insgesamt 75 Kinder gehalten werden:

Seit mittlerweile zwei Jahren befindet sich der Maumker Kindergarten mit zahlreichen anderen Einrichtungen aus Lennestadt und dem ganzen Kreis Olpe im Prozess eines Qualitätsmanagements, um sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen und auch in Zukunft hervorragende Arbeit im Interesse der Kinder leisten zu können.

In Maumke arbeiten zusammen mit der Leiterin Ingrid Picker drei weitere Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen. Für Kinder, deren Sprachentwicklung in besonderer Weise gefördert werden soll, steht eine Honorarkraft zur Verfügung. Bei Bedarf wird auch eine integrative Erziehung von behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern angeboten.

Seit Oktober 2006 können die Eltern für ihr Kind zwischen drei Betreuungsvarianten wählen. Neben der gewohnten Regelöffnungszeit von 7 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr und der Übermittagbetreuung (zwischen 7 und 16 Uhr) gibt es seit Herbst die Blocköffnung (7 bis 14 Uhr), die keine weiteren Kosten verursacht.

Wie im gesamten Pastoralverbund Meggen-Maumke-Halberbracht werden auch in Maumke Kinder ab zwei Jahren aufgenommen; die Einrichtung steht Kindern aller Konfessionen und Herkunftsländer offen.

Bisher war die Finanzierung des Kindergartens durch Land, Stadt, Erzbistum und Kirchengemeinde sowie die Elternbeiträge gesichert. Mittlerweile fehlen dem Träger aber nach Kürzung der öffentlichen und kirchlichen Zuschüsse jährlich 2500 Euro für die laufenden Betriebskosten. Diese Summe muss aus Spenden- und Kollektengeldern aufgebracht werden. Denn die Gemeinde ist kleiner geworden und erhält daher weniger Kirchensteuermittel, musste aber in den vergangenen Jahren viel in die Erhaltung von Friedhof, Kirchen- und Kindergartengebäude investieren.

Träger, Leitung und Eltern des St.-Agatha-Kindergartens haben sich nun dazu entschlossen, einen Förderverein ins Leben zu rufen, der die Kirchengemeinde in ihrer Kindergartenträgerschaft unterstützt. Er soll dabei helfen, den Trägeranteil von 2500 Euro im Jahr durch Mitgliedsbeiträge und Spenden aufzubringen. Am Mittwoch, 24. Januar, 20 Uhr, wird im Kindergarten die Gründungsversammlung stattfinden, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Damit möchten Kirchenvorstand und Kindergarten nicht nur die Eltern ansprechen, sondern auch Großeltern und andere Verwandte, Vereine sowie Unternehmer vor Ort.

Weitere Informationen erteilen Kirchenvorstandsmitglied Matthias Gräff, Tel. 719685, oder bei Kindergartenleiterin Ingrid Picker, Tel. 80948.

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