Hilfe für Bedürftige und vieles mehr

Neuer KAB Projektladen "gut und fair" eröffnet in Meggen

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Der neue KAB Projektladen „gut und fair“ eröffnete in der Meggener Straße mit vielseitiger Unterstützung.

Meggen  - Es war ein hartes Stück Arbeit und forderte ziemlich viel Herzblut von Dirk Johnen, seiner Frau und den Helfern den ehemaligen City Markt in Meggen in den neuen KAB Projektladen „gut und fair“ zu verwandeln. 

Fast ein halbes Jahr renovierte Johnen mit seiner Frau und Helfern das leerstehende Geschäft in der Meggener Straße, das nun eröffnet wurde. Die Eröffnung begann mit der musikalischen Unterstützung von Kerstin Stahl, begleitet von Gerhard Hennecke am Keyboard. Anschließend richtete Hildegard Schlüter, KAB-Bezirksvorsitzende, das Wort an die zahlreich erschienenen Gäste. Darunter auch Vertreter der Kleiderkammer, der Caritas, der AWO, dem Jobcenter, dem Moscheeverein sowie aus Politik und von der Stadt. 

Der neue KAB Projektladen „gut und fair“ eröffnete in der Meggener Straße mit vielseitiger Unterstützung.

Dank an Helfer 

Das Ziel des Projekts sei die „Umsetzung der solidarischen Handlungsschritte ‚fair-schenken‘ und ‚fair-teilen‘“. Sie lobte die Nachhaltigkeit des ‚fair-wertens‘ in einer Zeit der Wegwerfgesellschaft. Danach stellte Schlüter das neue Team um Dirk Johnen den anwesenden Gästen vor. „Es ist ermutigend, dass solche Initiativen ergriffen werden.“ Schlüter dankte auch den anwesenden Spendern und Pfarrer Wollweber, der die Einsegnung übernahm. Erster Beigeordneter der Stadt Lennestadt, Karsten Schürheck, betonte nicht nur den städtebaulichen Nutzen des neuen Projektladens, sondern auch den Aspekt des Umweltschutzes und der Wiederverwertung. Außerdem überbrachte er Grüße der Stadt und einen Sekt „wie bei einer Schiffstaufe“. 

Cornelia Behrens, Leiterin der örtlichen Caritaskonferenz, begrüßte die Gäste und regte sie mit der Geschichte „Keine Liebe drin“ zum Nachdenken an. Dazu freue sie sich auf die Möglichkeit, die der neue Laden „gut und fair“ mit sich bringt. Sie wünschte dem Team eine Zukunft, in der „ganz viele Menschen das Geschäft mit Liebe wieder verlassen“. Desweiteren hoffte sie auf mehr Anteilnahme, Achtung und Fairness. 

Der neue KAB Projektladen „gut und fair“ eröffnete in der Meggener Straße mit vielseitiger Unterstützung.

Bereicherung für Ort 

Viele der Gäste waren sich einig, dass der Projektladen nicht nur mehr Leben in den Ort bringen wird, sondern auch für Bedürftige ins Leben gerufen wurde. Sie hoffen darauf, dass das „Miteinander wächst“ und loben, dass „Dinge, die noch gebraucht werden können auf diese Art vor dem Müll bewahrt werden“. Vor der Einsegnung von Pfarrer Ludger Wollweber präsentierte das Team um Dirk Johnen mit Hilfe einer Diashow den Projektbeginn in Welschen Ennest im letzten Jahr bis hin zur Renovierung des ehemaligen City Marktes. Pfarrer Wollweber sei stolz und froh und betonte, dass dieses Projekt keine Selbstverständlichkeit sei. 

Der neue KAB Projektladen „gut und fair“ eröffnete in der Meggener Straße mit vielseitiger Unterstützung.

Hilfe für Bedürftige 

Er lobte die Idee, die ein „gutes Zeichen für den Ort“ sei und berichtete von verschiedenen Legenden des Nikolaus. Allerdings nicht von dem mit „weißem Rauschebart und roter Zipfelmütze“ aus der Werbung. „Der Nikolaus ist jemand, der sich ganz stark für benachteiligte Menschen eingesetzt hat“ und der neue Projektladen würde dies fortführen. Er biete nicht nur materielle Hilfe, sondern Menschen könnten ohne Schamgefühl oder dem Gedanken, dass sie Menschen zweiter Klasse seien, einfach ins Geschäft gehen und Hilfe bekommen. Anschließend sprach Pfarrer Wollweber den Segen Gottes, damit „das Gute stark bleibt“.

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