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Guter Vierter

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Konnte auch auf unbekanntem Terrain sein Potenzial ausspielen: Die Auswahl des 'H&R Team HBDL by ATB' mit Teamchef Walter Bangard.
Konnte auch auf unbekanntem Terrain sein Potenzial ausspielen: Die Auswahl des 'H&R Team HBDL by ATB' mit Teamchef Walter Bangard.

Neben dem bekannten 24 Stunden-Klassiker von Spa Francorchamps existiert in Belgien noch ein weiterer großer Renn-Marathon. In Eupen fand jetzt das internationale "24 Stunden In-Out" 2011 statt, eine Kartveranstaltung zweimal rund um das Zifferblatt. Unter den 26 gestarteten Crews durfte auch die erfolgreiche heimische Langstrecken-Mannschaft des "H&R Team HBDL by ATB" aus Lennestadt und Siegen nicht fehlen.

Team-Eigner Heinz Bröker (Siegen) hatte seine zweitplatzierte Fahrer-Erfolgsauswahl vom 24 Stunden Rennen im bayrischen Eiselfing erstmals in das kleine Nachbarland entsandt. Unter der Leitung von Teamchef Walter Bangard (Mudersbach) und dessen Stellvertreter Marco Bochem (Bornheim) konnten Torsten Schmidt (Lennestadt), Christian Voß (Schmallenberg), Manfred Schlösser (Hürth), Nico Pachura (Bochum), Karl Kalwak (Siegburg) und Patrick Seeliger (Krefeld) auf der 1200 Meter langen Indoor-Outdoor Variante einmal mehr von ihrem großen Potenzial profitieren. Obwohl dem "Sixpack" die Eigenarten des Kurses noch völlig unbekannt waren, überzeugten die Sportler die begeisterten Zuschauer, die bei spätsommerlichen Temperaturen zahlreich das Gelände säumten. In der Gewichtskategorie 90 kg hatten elf Mannschaften aus Deutschland, Frankreich und Belgien den Kampf gegeneinander und gegen die Uhr aufgenommen. In einer Material mordenden und nervenaufreibenden Schlacht verpasste das "H&R Team HBDL by ATB" mit Klassenrang vier direkt hinter dem amtierenden Indoor-Kart-Weltmeister "Blue Star Racing" letztlich nur knapp eine Podiumsplatzierung. "Gegen diese hochkarätigen Wettbewerber haben wir uns hervorragend geschlagen", meint ein erleichterter Heinz Bröker.

Nach dem Eupener "24 Stunden In-Out" neigt sich nun eine weitere sehr erfolgreiche Endurance-Saison der heimischen Kart-Sportler dem Ende.

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