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GymSL siegt beim Papierbrücken-Wettbewerb

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Die drei erfolgreichen Brückenbauer mit ihrer Brücke und der Siegerurkunde an der Universität Siegen.
Die drei erfolgreichen Brückenbauer mit ihrer Brücke und der Siegerurkunde an der Universität Siegen.

Siegen/Altenhundem. Die besten Brückenbauer kommen vom Gymnasium der Stadt Lennestadt – das ist nun erwiesen. Die Universität Siegen hatte zum 13. Mal Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13 mit dem Wettbewerb „Papierbrücken“ herausgefordert.

Die Aufgabe lautete, aus Papier eine möglichst stabile und kreativ gestaltete Brücke zu bauen, die im Verhältnis zu ihrer Eigenlast eine möglichst große Traglast aufweist. Benutzt werden durften hierfür nur vorgegebenes Papier und handelsüblicher Kleber. Außerdem mussten bestimmte Randbedingungen – wie Stützweite sowie Breite und Höhe des Querschnitts – eingehalten werden.

Teilgenommen haben 17 Teams aus elf Schulen aus den Kreisen Siegen, Olpe und dem Märkischen Kreis. Sie erprobten ihr Wissen, Können und ihre Kreativität in dieser Aufgabenstellung und erhaschten damit schon einmal einen Einblick in den Alltag eines Bauingenieurs. Denn auch die Planungs- und Arbeitsphasen mussten beim Bau der Brücke dokumentiert werden und flossen in die Gesamtbewertung mit ein.

Alle Teams machten ihre Sache sehr gut, doch am besten löste die Mannschaft des Gymnasiums der Stadt Lennestadt die Aufgabe. 

Im Belastungstest erwies sich die Brücke der Lennestädter Gymnasiasten äußerst stabil.
Im Belastungstest erwies sich die Brücke der Lennestädter Gymnasiasten äußerst stabil.

Jukka Kilgus, Adrian Fronz und Henry Kamps haben in Heimarbeit eine Brücke angefertigt und in Siegen abgegeben. Diese hat insgesamt 47,7 kg an Last aufgenommen, bevor sie in der Mitte brach. Werner Hücking, betreuender Lehrer und Schulleiter freut sich: „Die Kreativität und die Eigenständigkeit der Schüler sind mir dabei besonders wichtig“.

Den zweiten Platz belegte das Gymnasium Wilnsdorf, den dritten Platz das Albert-Schweitzer Gymnasium Plettenberg.

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