Teil des Netzwerks

GymSL zeichnet sich durch hervorragendes MINT-Profil aus

Bei der Übergabe der Aufnahmeurkunde durch Dr. Mark Hamprecht (l.), Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, und Wolfgang Gollub (r.), Vorstandsvorsitzender MINT-EC an Schulleiterin Birgitta Pieters und MINT-Koordinator Sebastian Heim.

Lennestadt/Hamburg. Das Gymnasium der Stadt Lennestadt wurde auf der MINT-EC-Schulleitertagung in Hamburg offiziell in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Schulleiterin Birgitta Pieters und MINT-Koordinator Sebastian Heim nahmen dort die Aufnahmeurkunde von Dr. Mark Hamprecht, Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, und Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, entgegen.

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Profilbildung im MINT-Bereich. Als erstes MINT-EC Gymnasium im Kreis Olpe können wir unseren Schülerinnen und Schülern nun noch mehr erstklassige Angebote anbieten, die sie optimal auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorbereiten“, so Birgitta Pieters. 

Bereits im Juli kam aus Berlin die freudige Nachricht über die Aufnahme in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC. Eine Fachjury hatte die 36 Bewerbungen im MINT-EC-Auswahlverfahren begutachtet und 24 Schulen ein hervorragendes MINT-Profil attestiert. Das Gymnasium der Stadt Lennestadt überzeugte mit seinem herausragenden MINT-Schwerpunkt, der sich insbesondere in der Breiten- und Spitzenförderung der Schüler zeigt. Dies gelingt unter anderem im GymSL-Schülerlabor, wo die Vorbereitung auf zahlreiche Wettbewerbe wie zum Beispiel Jugend forscht stattfindet. Die Jury betonte ebenso die sehr gute Umsetzung des aktuellen Medienkonzepts und die gute Ausstattung der Schule, die sehr gute Kommunikation innerhalb der Schulgemeinde und die vielfältigen, nachhaltig gestalteten Kooperationen der Schule mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen. 

Vernetzung der Schulen

Interessierte Schulen können sich einmal jährlich bewerben und am MINT-EC-Auswahlverfahren teilnehmen. Die Schulen müssen qualitative und quantitative Kriterien erfüllen und ein anspruchsvolles und umfassendes MINT-Profil nachweisen. Abgefragt werden Kriterien wie Leistungskurse, bzw. Bundesland äquivalente Angebote in allen MINT-Fächern, Angebote zum fächerübergreifenden-forschendem Lernen, Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft oder regelmäßige Wettbewerbsteilnahmen. Als MINT-EC-Schule stehen den Schulen die Weiterbildungs- und Förderangebote für Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen, die MINT-EC gemeinsam mit hochkarätigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft organisiert, offen. 

Darüber hinaus unterstützt MINT-EC die Vernetzung der Schulen untereinander sowie mit Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen. So ist die MINT-EC-Schulleitertagung ein Format, das einmal jährlich die Schulleitungen aller MINT-EC-Schulen an einer der Netzwerkschulen zusammenführt und zum Austausch auf Leitungsebene sowie zur Weiterbildung einlädt. Während der zweitägigen Veranstaltung informieren sich die Teilnehmenden auf einem Bildungsmarkt über MINT-Angebote, besuchen Workshops zu Managementthemen und hören Fachvorträge zu aktuellen Bildungs-Diskursen, wie Digitalisierung an Schulen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare