Halberbracht bald ohne Karneval

Die Jahreshauptversammlung der HCC war äußerst schlecht besucht. Foto: Manfred Hanses

Schon einmal stand vor einigen Jahren die "Halberbrachter Carnevals Company" (HCC) vor dem aus und wurde dank solidarischer Leistungen der örtlichen Vereine reanimiert. Doch die damalige Situation hat den Verein wiederum eingeholt, wenn das Interesse der Mitglieder an der jüngsten Jahreshauptversammlung der Gradmesser ist.

Sage und schreibe lediglich acht Karnevalsfreunde, darunter noch sechs Vorstandmitglieder, konnte Vorsitzender Gisbert Klein im Landgasthof Eickhoff begrüßen. Er und auch die übrigen Anwesenden waren enttäuscht über den schwachen Besuch. Im HCC trägt der Vorstand tiefe Sorgenfalten auf der Stirn.

Die Auflösung des Vereins war offenes Tischgespräch. Unter den gegebenen Umständen waren Rücktrittsvorhaben aber auch eine Ebene, sich doch noch im Interesse der Dorfbevölkerung für einen neuerlichen Kraftakt zu beraten. Als sich die Wogen geglättet und der erste Frust gelegt hatte, gab es noch Diskussionsbeiträge über eine Veränderung der traditionellen Karnevalsveranstaltung am Samstag und das tags darauf folgende Karnevalsfest. Beides soll unter anderen Umständen veranstaltet werden.

Dazu sollen nochmals alle Kräfte mobilisiert werden und danach am 13. März die örtlichen Vereine zu einer Versammlung eingeladen werden, wobei schon jetzt fest steht, dass der HCC-Vorstand dann seinen Rücktritt erklären will.

Dazu machte der Vorsitzende Gisbert Klein mit seiner Ankündigung "nicht weiter mit mir" schon von vorneherein klar, dass er auf keinen Fall für eine Wiederwahl zur Verfügung steht, falls in einer außerordentlichen Generalversammlung die Weiterführung der "Halberbrachter Carnevals Company" zur Diskussion steht.

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