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Halberbrachter haben drei Großprojekte in Arbeit

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Jetzt geht es los. Bürgermeister Heimes und Architekt Dieter Ommer beim ersten Spatenstich für die neue Turnhalle. Die Kinder schauen gespannt zu. Foto: Marita Sapp
Jetzt geht es los. Bürgermeister Heimes und Architekt Dieter Ommer beim ersten Spatenstich für die neue Turnhalle. Die Kinder schauen gespannt zu. Foto: Marita Sapp

Spatenstich für Turnhalle — Bürgermeister lobt Engagement

Halberbracht. (masa) Nach zehn Jahren Planungszeit und der Beseitigung einiger Stolpersteine, wie Manfred Wagner, der Vorsitzende des Hallen-Sportvereins sagte, gaben Bürgermeister Alfons Heimes und Architekt Dieter Ommer am Mittwoch mit dem ersten Spatenstich den Auftakt zum Bau der neuen Turnhalle. Bauherr des rund 700.000-Euro-Projekts ist der im vorigen Jahr gegründete Hallensportverein (HSV). Einen Großteil der Finanzierung übernehmen die Halberbrachter selbst. Sie haben die Ausgleichszahlung des Kreises Olpe für die Belastung durch die ehemalige Mülldeponie — 200.000 Euro — gut angelegt. Die restlichen rund 475.000 bewilligte jetzt der Rat der Stadt Lennestadt. Bürgermeister Heimes übergab bei seinem Besuch am Mittwoch den Bewilligungsbescheid an den Vorstand des HSV.

Bis zum Mai nächsten Jahres müssen alle Sportbegeisterten aus Halberbracht und Umgebung noch warten, dann können sie das neue 22 mal 13 Meter große Turn- und Spielfeld nutzen.

In dem Gebäude soll außerdem der Betreuungsraum der Grundschule untergebracht werden. "Vielleicht," so Bürgermeister Heimes, " trägt der Bau der Turnhalle ja dazu bei, den Grundschulstandort Halberbracht zu erhalten."

Heimes lobte Halberbracht als einen der engagiertesten Orte in Lennestadt. Gleich drei Großprojekte haben die Bürger des Ortes in Arbeit. Neben dem Bau der neuen Turnhalle wird die Schützenhalle umgebaut und der Sportplatz bekommt einen Kunstrasen. So viel Eigeninitiative sei etwas ganz Besonders.

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