Film des Monats im Rahmen „Kirchen und Kino“

„Hannah Arendt“

Das Organisatoren-Team hat für den Monat November den Film „Hannah Arendt“ ausgewählt.

Altenhundem. Im Lichtspielhaus wird am Montag, 4. November, im Rahmen der Reihe „Kirchen und Kino“ ab 20 Uhr der Film „Hannah Arendt“ gezeigt.

Der Streifen wurde im Januar dieses Jahres von der Jury der Evangelischen Filmarbeit des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik zum Film des Monats gewählt.

Zum Inhalt: Regisseurin Margaretha von Trotta beleuchtet das Leben der Philosophin Hannah Arendt (1906 bis 1975) und vor allem deren Beobachtung und Bewertung des Prozesses gegen SS-Obersturmbannführer Otto Adolf Eichmann, der bei der Ermordung von rund sechs Millionen Juden während der NS-Diktatur einer der Hauptverantwortlichen war. Ihre Beobachtungen vor Gericht fasste Arendt in ihrem Text „Die Banalität des Bösen“ zusammen.

Verdichtet zum dynamisch erzählten Porträt einer höchst bemerkenswerten Denkerin, fesselt der Film als spannendes, persönliches wie geistiges Drama, bei dem besonders die Schilderung des New Yorker Milieus der deutsch-jüdischen Emigrantin um 1961 überzeugt. Regisseurin von Trotta zeichnet ihre Protagonistin mit sichtbarer Sympathie, aber nicht mit unreflektierter Verehrung.

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