Ein Haus für die Senioren

Pastor Christoph Gundermann segnete am Sonntag das Josefinum ein, rechts Pastor Heinrich Schmidt. Foto: Andrea Schreiber

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde am Sonntag das "Josefinum" in Altenhundem eingeweiht. Mit einem Gottesdienst in der St. Agatha Kirche begannen die Feierlichkeiten zur Eröffnung der neuen Senioreneinrichtung und des St. Elisabeth Hospizes.

Es folgte der offizielle Teil mit diversen Ansprachen von "Alt Bürgermeister" Heimes, Berthold Schleime (Verwaltungsrat Katholische Hospital gesellschaft), Landrat Frank Beckehoff und Pastor Christoph Gundermann.

Sie lobten die Arbeit aller Beteiligten und wünschten ihnen Kraft und Motivation für ihre Arbeit. "Nun ist es an der Zeit, dass Mitarbeiter, Bewohner, aber auch Freunde und Familie dieses Haus mit Leben und Atmosphäre füllen", so Landrat Frank Beckehoff. Anfang September soll schon mit den ersten Umzügen begonnen werden.

Die Senioreneinrichtung verfügt über 60 Pflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern, 15 seniorengerechte Wohnungen, eine Seniorengemeinschaft mit 8 Plätzen. Auch die Menschen des St. Elisabeth Hospizes werden im Neubau ein neues "Zuhause" bekommen.

Vor fast 18 Jahren war das Lennestädter Hospiz eines der ersten seiner Art in der Bundesrepublik und definitiv eines der ersten im ländlichen Raum. Aber es ist auch das erste, welches nach einer gewissen Zeit neu gebaut wurde. "Bei uns bauten die Mitarbeiter um", so Geschäftsführer Martin Schäfer.

Mitarbeiter wurden mit einbezogen

"Es war uns wichtig, dass die Wünsche, Anregungen und besonders die langjährigen Erfahrungen unserer Mitarbeiter in die Planung mit einbezogen wurden. Denn nur sie wissen, was Menschen, die ihren letzten Weg gehen, brauchen und was nötig ist."

In gemütlicher und vor allem familiärer Atmosphäre können hier die Patienten bis zum Schluss begleitet und versorgt werden. Jedes Zimmer wurde in einer anderen Farbe gestrichen und ist mit einem eigenen Duschbad/WC ausgestattet. Hell und freundlich, modern und gemütlich.

Auch ein wenig Stolz macht es Martin Schäfer, dass sie es geschafft haben, Pflegebetten zu bekommen, die noch keine andere Einrichtung hat.

Die mit einem Porschemotor ausgestatteten Betten ermöglichen den Mitarbeitern rückenschonendes Arbeiten, aber auch den Patienten bieten diese Betten, die aus zwei Teilen bestehen, viel mehr Möglichkeiten sich hinzusetzen oder sogar bis in den Stand gebracht zu werden. Zusätzlich steht jedem der "Raum der Stille" zur Verfügung. Dieser kann vom Hospiz sowohl auch von den Bewohnern des "Josefinum" genutzt werden. Das St. Elisabeth Hospiz hilft viele Wünsche zu erfüllen und bietet ein Zuhause für den letzten Lebensweg. Eben ein Ort der Geborgenheit.

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