Herrliches Wetter - tolle Majestäten

Árnold Rummel erhielt die höchste Auszeichnung auf Schützenkreisebene.

Der Vorstand strahlte nach dem Festzug am Sonntag gemeinsam mit der Sonne um die Wette: Herrliches Wetter, tolle Majestäten, großer Publikumsandrang. Ein rundum gelungenes Fest in der Rückschau.

Bereits am Freitagabend hatte das letztjährige Schützenfest in Meggen seinen ersten Höhepunkt. Arnold Rummel, der ein halbes Jahr zuvor nach 20-jähriger Vorstandsarbeit seinen Beisitzerposten aufgegeben hatte, wurde nicht nur für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, sondern bekam vom Kreisschützenoberst Martin Tillmann die höchste Auszeichnung auf Schützenkreisebene, den Orden für hervorragende Verdienste verliehen.

Damit ist er erst das dritte noch lebende Mitglied im Meggener Verein, das diese Auszeichnung trägt.

Am Samstag dann lieferten sich die Jungschützen ein an Dramatik kaum zu überbietendes Gefecht. Großer Jubel über den vermeintlich gefallenen Vogel hatte sich bereits breitgemacht, als beim genaueren Hinsehen festgestellt wurde, dass sich noch ein etwa streichholzgroßer Span auf der Stange befand.

Mit sicherem Auge fegte dann mit dem 58. Schuss Marcel Clever den kümmerlichen Rest des zuvor prachtvollen Vogels aus dem Kugelfang. Der 20-Jährige erkor sich die 18-jährige Isabelle Dietz zur Jungschützenkönigin.

Bei den Senioren ging nach einem spannenden Wettbewerb mit vier ernsthaften Bewerbern am Ende mit dem 88. Schutz Philipp Marx als neuer König hervor. Seine Ehefrau und frisch gebackene Königin Tanja und die vier Kinder freuten sich zusammen mit ihrem Papa riesig über dessen Erfolg.

Großer Jubel auch bei den zahlreichen Zuschauern an der Vogelstange, die ihren neuen König dann im ?Wackelzug? in die Halle begleiteten.

2011: einer der prächtigsten Festzüge

Der Frühschoppen in der Schützenhalle im Anschluss an das Königsschießen glich nahezu einem Saunagang.Es wurde gemunkelt, dass mehr Mineralwasser als Bier getrunken wurde. Auf jeden Fall endete dieser Festtag bei vielen erst in den späten Abendstunden.

Nach dem feierlichen Hochamt am Sonntagfrüh und dem Frühschoppen in der Schützenhalle, bei dem die Wendener Festmusik wieder einmal ihr hervorragendes Können unter Beweis stellte, fanden sich die Schützenbrüder wieder pünktlich zum nachmittäglichen Festzug ein. Mit sechs Musikkapellen, vier Schützenzügen, der Jungschützenabteilung, den frischgebackenen Majestäten mit ihrem Hofstaat ging es mit klingendem Spiel vorbei an einer stattlichen Zuschauermenge durch die Straßen. Wieder einmal bewies der Meggener Schützenverein, dass er einen der prächtigsten und ansehnlichsten Festzüge auf die Beine stellen kann.

Das Ende der Königspolonaise läutete dann den gemütlichen Teil des Abends ein, der erst in den frühen Morgenstunden sein Ende fand. Wie gesagt: Ein rundum gelungenes Fest.

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