Schaden für den Fortschritt und Umgang mit Kritikern

Dogmen des täglichen Lebens: Morgiger Kongress im Galileo-Park

Der diesjährige Kongress im Galileo-Park beschäftigt sich mit Dogmen, die uns im täglichen Leben begegnen und unserer Umwelt beeinflussen.
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Der diesjährige Kongress im Galileo-Park beschäftigt sich mit Dogmen, die uns im täglichen Leben begegnen und unserer Umwelt beeinflussen.

Der diesjährige Kongress im Galileo-Park am morgigen Samstag, 26. September, beschäftigt sich mit den Dogmen, die uns im täglichen Leben begegnen und unserer Umwelt beeinflussen. Er beleuchtet „unumstößlichen Wahrheiten“ und beschäftigt sich mit der Art und Weise, wie mit Kritikern dieser „Wahrheiten“ umgegangen wird.

Meggen - Dogmen werden von den meisten Menschen mit der Kirche assoziiert, wo bestimmte Lehren wie zum Beispiel Marias Jungfrauengeburt, von der Kirche, egal wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich, als dogmatische Lehren nicht angezweifelt werden können. Aber auch unsere Gesellschaft, die Politik und die Wissenschaften leiden zunehmend unter Dogmen. Meist sind es ziemlich kleine Gruppen, Cliquen, Kommissionen oder Lobbyisten, die ihre jeweilige zeitgemäße Meinung als Dogma und damit als „unumstößlich“ präsentieren.

Mit Kritikern oder Andersdenkenden springen die Dogmatiker dabei meist nicht zimperlich um. Im besten Falle werden deren Einwände oder Kritik einfach ignoriert oder vom Tisch gewischt. In vielen Fällen haben „Irrgläubige“, die die Lehrmeinung nicht teilen, aber mit deutlich härteren Konsequenzen zu rechnen: sie werden beschimpft oder verleumdet, verlieren möglicherweise ihren Job oder finden niemanden mehr, der ihre Forschungsergebnisse veröffentlich.

Forschungsergebnisse, die sich nicht mit der Lehrmeinung decken

Jahrzehntelang war die gängige Lehrmeinung, dass Christoph Kolumbus 1492 die neue Welt (Amerika) entdeckte. Deshalb wurden Indizien und Funde, dass bereits die alten Ägypter, die Phönizier, Kelten und andere Kulturen bereits vor tausenden von Jahren den Atlantik überquerten, ignoriert, bekämpft oder lächerlich gemacht. Immerhin ist heute allgemein akzeptiert, dass die Wikinger schon 500 Jahre vor Kolumbus in Amerika siedelten. Ähnlich verhält es sich mit der Besiedelung der neuen Welt. Jahrzehntelang wurde gelehrt, dass vor 12.000 Jahren die ersten Siedler über die damals passierbare Beringstraße in die Neue Welt auswanderten. Nachdem in den vergangenen Jahren im Amazonasgebiet zahlreiche 30.000 bis 40.000 Jahre Siedlungsreste ausgegraben wurden, ist das Dogma eigentlich vom Tisch. Nicht anders geht es in Medizin, Physik, Umweltschutz oder Politik zu. Wenn Bundeskanzlerin Merkels Lieblingswort „alternativlos“ nicht ein Dogma ist, was dann? Natürlich ist es auch falsch, denn es gibt immer eine Alternative, aber es darf nicht angezweifelt werden. Ähnliches haben wir schon bei der Flüchtlingskrise und jetzt der Coronawelle gesehen. Andersdenkende werden zunehmen als „Klimaleugner“, „Coronaleugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ abgekanzelt und gesellschaftlich geächtet. Unsere Verfassungsrechte, parlamentarische Diskussionen und gelebte Demokratie bleiben dabei zunehmend auf der Strecke.

Der Kongress „Dogmen in Gesellschaft und Wissenschaft“ am Samstag, 26. September, präsentiert mehrere Wissenschaftler, Forscher und Unternehmer, deren Forschungsergebnisse nicht mit der aktuell vorherrschenden Lehrmeinung decken.

Weitere Infos:

Galileo-Park Lennestadt, Sauerland Pyramiden 4 bis 7, 57368 Lennestadt

Tagesseminar: 26. September, 10 bis 17 Uhr

Eintritt: 25 Euro im Vorverkauf/ 29,50 Euro an der Tageskasse

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