Im Gedenken an die Flutopfer

Glockengeläut in den evangelischen Kirchen als Zeichen der Solidarität

Evangelische Kirche Lennestadt Grevenbrück
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Auch in der evangelischen Kirche Grevenbrück werden am heutigen Freitag um 18 Uhr die Glocken zum Gedenken an die Flutopfer läuten.

Annette Kurschus, Präses der evangelischen Kirche in Westfalen, hat die Kirchengemeinden aufgerufen ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe zu setzen. Am heutigen Freitag, 23. Juli, sollen die Glocken in den evangelischen Kirchen um 18 Uhr zum Gedenken an die Opfer läuten.

Grevenbrück - Die Glocken werden auch in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinden Lennestadt und Kirchhundem läuten. „Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland möchten wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen“, sagt Präses Annette Kurschus, leitende Geistliche der Evangelischen Kirche von Westfalen. 

Die verheerende Flutkatastrophe der vergangenen Woche habe sehr viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen, so die Präses. „Die Betroffenen benötigen nun vor allem konkrete, tatkräftige Unterstützung. Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Menschen in diesen Tagen spontan und freiwillig solche Hilfe leisten“, sagte Kurschus. Beteiligt sind auch viele Engagierte aus den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen, ebenso wie die Notfall-Seelsorgerinnen und -Seelsorger der EKvW. Am Freitag gehe es darum, „unsere Not und unser Erschrecken vor Gott zu tragen, stellvertretend für viele, die sprachlos sind, und um Gottes Beistand und Trost für die Opfer zu bitten“, so die Präses in ihrem Schreiben an die Kirchengemeinden und Kirchenkreise der westfälischen Landeskirche.

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