"Ins Auge - in den Sinn"

Stolz zeigen die Schüler des Städtischen Gymnasium Lennestadt ihre dekorativen und ansprechenden Plakate, die sie im 'Kunsttempel' angefertigt haben. Foto: D. Dörrenbach

Das Internet hat in den vergangenen Jahren als Medium für Beratung an Bedeutung erheblich gewonnen. Für viele, besonders jedoch für die Jugendlichen, ist das Internet als Kommunikationsmedium zur täglichen Gewohnheit geworden. So verfügen über 90 Prozent der 12- bis 19-Jährigen über einen Zugang zum Netz.

Aus diesem Grund möchte AufWind diese Form des Beratungsbogens großflächig durch Plakate bekannt machen. Unter dem Motto "Ins Auge-in den Sinn" haben sich Schüler der Hauptschule Wenden und der Städtischen Gymnasien Olpe und Lennestadt in den vergangenen acht Wochen an einem Wettbewerb beteiligt und Plakat-Entwürfe gestaltet.

Am 30. Juni endet die Aktion. Diese werden anlässlich der Jubiläumsveranstaltung "Zehn Jahre AufWind im Kreis Olpe" ausgestellt und den Besuchern und abschließend von einer Jury, bestehend aus Gaby Herrmann vom Künstlerbund Südsauerland, bewertet. Jede Schule wird drei Exponate einreichen.

Die Termine: 2. Juli in der Werthmann-Werkstatt in Lennestadt-Meggen von 12 bis 17 Uhr und 16. Juli in Sondern. Der Sieger kann sich auf eine erlebnispädagogische Aktion freuen, für den zweiten und dritten Platz werden Geldpreise für die Klassenkasse zur Verfügung gestellt. "Das Besondere an der Online-Beratung ist, dass sie unabhängig von Öffnungszeiten stattfindet, Anonymität gewährleistet und eine schnelle Rückantwort innerhalb von 48 Stunden zugesichert wird", erläutert Walter Dreisbach, Diplom Sozialarbeiter von AufWind, die Vorteile dieser Art von Beratung.

Die Fragen der Jugendlichen sind unterschiedlich. Angefangen von schulischen Problemen, Liebeskummer, Einsamkeit, Ängste bis hin zu Problemen in der Familie reichen die vielfältigen Themen. Wie funktioniert Online-Beratung? Unter www.beratung-caritas.de anmelden und ein Postfach einrichten. Hier werden die Nachrichten abgelegt und die Antworten abgeholt. Erst mittels eines Benutzernamens und eines Passwortes hat man Zugriff. "Somit ist sicher gestellt, dass niemand anders die Post lesen kann", legt Walter Dreisbach großen Wert auf die Sicherheit der Daten, "die uns sehr wichtig ist".

So kennen die Berater außer der eigentlichen Fragestellung nur den Benutzernamen und einige anonyme Angaben zur Person, die bei der Anmeldung freiwillig gemacht werden können.

Die Angabe der Postleitzahl sorgt dafür, dass die Anfrage an die nächstgelegene Beratungsstelle weitergeleitet wird.

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