20 Jahre Entwicklungshilfeverein

Die kleine Krankenstation für TBC-Kranke in Benin konnte dank des Lennestädter Vereins realisiert werden.

Der Entwicklungshilfe Verein Lennestadt-Altenhundem schaut in diesen Tagen auf sein 20-jähriges Bestehen zurück. Eine kleine Jubiläumsfeier findet daher am 8. Oktober in Altenhundem statt.

Zu dieser Feier haben sich auch Marcellin Djanato aus Agbanto/Benin und der Beninische Botschafter aus Berlin angekündigt. Die Feier beginnt mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Agatha in Altenhundem. Anschließend empfängt Bürgermeister Stefan Hundt alle Gäste im Rathaus.

1990 lernte Günter Werthmann den Beniner Marcellin Djanato auf einer Wallfahrt nach Kohlhagen kennen, der zu dieser Zeit eine Ausbildung zu Fischwirt in der Landesfischereianstalt in Albaum absolvierte. Die beiden Kolpingbrüder freundeten sich an und es dauerte nicht lange, bis Günter Werthmann zum ersten Mal nach Benin flog. Danach gründete Günter Werthmann im April 1991 den Entwicklungsverein Altenhundem mit 16 Mitgliedern.

Marcellin Djanato kaufte von ersten Spenden eine Maismühle zur Mehlproduktion. 1000 Kilogramm Hilfsgüter wurden mit Minister Spranger nach Benin geschickt. Werthmann flog im November nach Benin. Dort wurde am 8. Dezember die erste Kolpingfamilie in Agbanto (Benin) gegründet. Geplant wurde eine kleine Krankenstation für TBC-Kranke in Benin.

Spenden sind wichtig, um Kosten zu decken

Werthmann fasste den Grundgedanken von Adolph Kolping auf, die Kranken von der Straße zu holen und ihnen zu helfen. In den weiteren Jahren organisierte man von Deutschland aus zahlreiche Hilfscontainer mit Sach- und Geldspenden. Ein Krankenhaus mit zwölf Angestellten, eine Radiologie und ein Ausbildungszentrum entstanden in den 20 Jahren Vereinsarbeit. 2006 wurde Christoph Werthmann zum Vorsitzenden des Entwicklungshilfe Altenhundem gewählt und führt den Verein im Sinne seines Vaters Günter Werthmann weiter. In regelmäßigen Abständen finden bis heute Reisen mit Pfarrer Richard Steilmann von Bigge in das afrikanische Benin statt.

Wichtige Aufgaben des Vereins sind unter anderem, genug Spender zu bekommen, um die monatlichen Kosten für das Krankenhaus und deren Angestellten zu sichern. Des Weiteren müssen auch Spenden für Medikamente und weitere anfallende Kosten finanziert werden.

Mehr Informationen auf der Homepage: www.entwicklungshilfe-lennestadt.de

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