25 Jahre Gleichstellung

Christiane Dietmair und Petra Peschke-Göbel durften sich anlässlich des Jubiläums der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten über einen Strauss Blumen freuen.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, so Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Doch nur, weil es diesen Artikel gibt, heißt das nicht, dass es auch in der Praxis so ist. Um die Gleichstellung von Frau und Mann kümmern sich seit 25 Jahren die Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Lennestadt und ein Kreis engagierter Frauen.

Das 25-jährige Jubiläum wurde am vergangenen Mittwoch nach der Ratssitzung im politischen Rahmen entsprechend gewürdigt. Seit 18 Jahren und drei Monaten ist Petra Peschke-Göbel die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und wurde für ihre gute Arbeit ausgezeichnet.

Rita Balve-Epe, CDU-Ratsfrau, beschrieb in ihrem Vortrag die heutige Situation der Frauen. Auch wenn sich schon vieles geändert habe, viele Frauen berufstätig sind, seien es immer noch die Frauen, die beruflich zurückstecken. Sie kümmern sich immer noch in erster Linie um die Familie, es sei selbstverständlich, dass die Familie und Beruf vereinbaren müssen.

Allerdings hat die Arbeit der vergangenen 25 Jahre schon viele gute Ergebnisse erzielt. Rita Balve-Epe zählte die wichtigsten Punkte auf. Am 12. Juni wurde die Auszeichnung zur familiengerechten Kommune übergeben. Lennestadt ist die einzige Kommune im Kreis und eine von bundesweit 35 Kommunen, die diese Auszeichnung erreicht haben. Das Bündnis für Familie, mit HANAH, EIL und AGIL habe viele gemeinsame Projekte angestoßen, die das Leben in Lennestadt lebenswert machen.

Dazu kommen noch das Firmennotfallprogramm, die Gründung des Tageselternvereins, Weiterbildungsangebote für Berufsrückkehrerinnen, Beratungen zum Gewaltschutz und die Feier des Internationalen Frauentags. Diese Liste sei immer noch nicht vollständig, so Balve-Epe. Die Gleichstellungsbeauftragte arbeite mit einem Netz aus vielen Akteuren in Lennestadt zusammen. Eine von ihnen sei Christiane Dietmair. Als einzige Aktive des Frauenarbeitskreises war sie von Anfang an mit dabei und hat die Arbeit immer unterstützt.

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