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Günther Becker zum ersten Ehrenmitglied gewählt

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Von: Artur Seidenstücker

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Andrea Arens und Günther Becker Jahreshauptversammlung Kreisheimatbund Olpe
Andrea Arens gratuliert Günther Becker zu seiner Ehrenmitgliedschaft im Kreisheimatbund Olpe. © Artur Seidenstücker

Jede Menge Termine in der Schützenhalle Grevenbrück: Im „Corona-Zeitalter“ bietet sich der große Saal der Schützen an, damit man die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllen kann. Nach der Generalprobe der Musiker der Bundeswehr hielt der Kreisheimatbund Olpe e.V. nun seine Jahreshauptversammlung hier ab.

Grevenbrück - Die im vergangenen Jahr neu gewählte Vorsitzende Andrea Arens konnte Mitglieder aus dem ganzen Kreis sowie auch Landrat Theo Melcher begrüßen. Ein Dank ging an den St.-Blasius-Schützenverein für die Gestellung der Halle und an die ehrenamtlichen Mitarbeiter der benachbarten OT für einen Imbiss, Kaffee, Kuchen und gekühlte Getränke.

Bevor es offiziell losging, hatten die Mitglieder die Gelegenheit, das „Feuerwehrmuseum“ im Planken und das neue Feuerwehrhaus an der Wilhelmshöhe zu besichtigen.

Rettung und Hilfe im Ehrenamt

Trotz der Pandemie war der Vorstand nicht untätig. Der Jahresschwerpunkt lag im Jahr 2021 beim Thema „Rettung und Hilfe im Ehrenamt“. Viermal im Jahr erscheinen die Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe und erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Bei den Wahlen wurde Dr. Stephan Schlösser aus Drolshagen als Beisitzer, Uli Rauchheld und Jochen Voss als Kassenprüfer gewählt.

Erstmals in der Geschichte des Kreisheimatbundes wurde ein Mitarbeiter zum Ehrenmitglied des Vorstandes gewählt: Günther Becker, langjähriger Vorsitzender und Mann der ersten Stunde. Stehende Ovationen für das Urgestein – schließlich war er es, der vor über 40 Jahren maßgeblich mit zur Gründung des Kreisheimatbundes beitrug. Er war sichtlich bewegt und dankte vor allem dem Kreis Olpe; der immer unterstützend zur Seite stand und steht.

Den Schwerpunkt der Arbeit im kommenden Jahr und vor allem der Schriftenreihe bildet das Thema Wald. Die beiden Schriftleiter Josef Rawe und Klaus Schulte bitten um Bilder von den Wäldern: vor und nach Kyrill und vor und nach der Borkenkäferplage.

Des Weiteren soll die Waldarbeit damals und heute gezeigt werden. Berufsbilder der typischen Berufe rund um den Baum (Förster, Forstwirt, usw.) sollen dargestellt werden. Ebenso die Jagd und Tiere der Heimat. Auch soll angedacht werden, welche Nachfolgebäume auf die Monokultur der Fichte folgen könnten.

Roswitha Kirsch-Stracke wird im nächsten Jahr (voraussichtlich im Juni) eine Begehung in der Natur anbieten. Sie möchte anhand von sogenannten Zeigerpflanzen erklären, was diese über die Geologie, das Wetter und das Klima aussagen können.

Ebenso ein Hinweis auf die Veranstaltung auf der Hohen Bracht am 20. November – 75 Jahre Kriegsende (ein Jahr später aufgrund der Pandemie). Die Ausstellung der Bilder von Uli Rauchheld im KulturBahnhof dauert noch bis zum 17. Oktober – eine herzliche Einladung ging an alle Anwesenden.

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