Jubelkönig Helmut Hester

Das Königspaar von vor 25 Jahren: Helmut und Marlies Hester.

"Zig mal habe ich es versucht, mit Ausnahme von 1983, da nicht, weil mein Vater gestorben war", erinnert sich Helmut Hester, der Schützenkönig von 1986.

Oft genug hatte er auch den vorletzten Schuss abgegeben. 1986 sollte sich aber von den anderen Jahren gravierend unterscheiden, in diesem Jahr hatte Hester, weil er gerade erst aus dem Urlaub gekommen war und es eigentlich nicht so richtig vorhatte, König zu werden, den "Hofstaat nicht in der Tasche".

Er hatte es auch seiner Frau versprochen, nicht ernsthaft draufzuhalten, höchstens "auf die Preise". Aber meistens kommt es anders als man denkt, und noch einen Schuss und noch einen Schuss und plötzlich war Helmut Hester Schützenkönig von Meggen. Seine Gattin Marlies hat es ihm übrigens nicht krumm genommen.

"Es war ein sehr schönes Fest, wir hatten 50 Paare im Hofstaat, von denen leider einige schon verstorben sind", erinnert sich Helmut Hester, der auch im Vorstand außerordentlich aktiv war, nämlich 27 Jahre als Geschäftsführer/Schriftführer.

Er wurde 1969 Nachfolger im Verein von seinem damaligen Chef bei der Sparkasse, Alfons Meiworm.

Erster Auftrag vom Vorsitzenden Rudolf Droste für den jungen Hester: den Mustervertrag für Gaststätten auf die Lokalität "Zum Schützenhof" umzustricken. In seiner langen Zeit im geschäftsführenden Vorstand hat Helmut Hester nie einen Festzug, sei es in Meggen, sei es auswärts, versäumt. "Da kam auch Glück dazu, dass man da immer gesund war" erinnert sich der Meggener, der so manchen Vorsitzenden hat kommen und gehen gesehen.

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