"Kebabbel net!"

Der sympathische Mannheimer deutsch-türkischer Herkunft weist sich inzwischen als einer der beliebtesten Vertreter der Comedy-Szene aus.

Mit seinem neuen Programm "Kebabbel net!" steht der "Mannhemer Jung" zum zweiten Mal - nach seinem Debütauftritt 2008 - am 1. April, um 20 Uhr auf der Bühne der Kulturgemeinde Hundem-Lenne im PZ Meggen.

Was manche Zuschauer im ersten Moment als wohlgemeintes belangloses Gebabbel empfinden, erweist sich in allen seinen Programmen als hintersinniger und provokanter als von den auf der Bühne versammelten Typen, allesamt dargestellt von Bülent Ceylan, zu vermuten war. Jetzt präsentiert Bülent sein neues Werk und mischt dabei in seinem bewährten Konzept wieder absolut Frisches mit anerkannt stabilen Grundlagen seiner vorhergehenden Programme, und was für einen Kriminalkommissar ätzend langweilig sein kann, begeistert und beruhigt einen Fan von Bülent Ceylan, nämlich die Ankündigung, dass sich auch in dieser Programmfolge die üblichen Verdächtigen tummeln: Der "mannemerisch" babbelnde Harald, der schlitzohrige Gemüsehändler Aslan, der nur minimal folkloristisch angehauchte, dafür aber angeblich mit übernatürlichen Kräften ausgestattete Schamane Karl-Heinz Huck, die Gesehenes und Vermutetes kommentierenden Pausen-Opas à la Muppet-Show, der auf Zucht und Ordnung bestehende, bald polternd grölende, bald nuschelnde Hausmeeschder Mompfred Bockenauer oder die dialektgeplagte, über wenig Intelligenz verfügende, nur übernommene Meinungen nachbetende neureiche Anneliese, alle künstlerisch virtuos aufs Korn genommen.

Auftritte im Fernsehen und an den renommiertesten Kleinkunstbühnen sowie ein dichter Tourneeplan quer durch die Republik weisen den sympathischen Mannheimer deutsch-türkischer Herkunft inzwischen als einen der beliebtesten Vertreter der Comedy-Szene aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare