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Kirche und Kino begann mit "Der große Diktator"

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"Na Ihr Cineasten, jetzt geht es endlich wieder los", so begrüßten sich die Traditionszuschauer der Reihe "Kirche + Kino" im Lichtspielhaus Altenhundem. Foto: SK
"Na Ihr Cineasten, jetzt geht es endlich wieder los", so begrüßten sich die Traditionszuschauer der Reihe "Kirche + Kino" im Lichtspielhaus Altenhundem. Foto: SK

Nächster Termin ist der 4. Dezember mit "Broken Wings"

[IMGZOOM=import/bilder/R46-OE74643.jpg][/IMGZOOM] Altenhundem. (SK)

Bereits zum vierten Mal startete die Reihe "Kirche und Kino" im Lichtspielhaus Lennestadt-Altenhundem. Auf dem Programmzettel stand "Der große Diktator" von und mit Charles Chaplin.Im Kinobistro herrschte schon vor Beginn eine gelöste und freudige Atmosphäre. "Na Ihr Cineasten, jetzt geht es endlich wieder los", so begrüßten sich die Traditionszuschauer. Die Neulinge unter den Besuchern waren erstaunt über die fast familiären Zustände. Kinobetreiber Meinolf Hanses (42) zusammen mit Frau Jutta bewirteten die Gäste und gaben zunächst mal eine Getränkerunde auf das Haus. Inmitten des Trubels saß Siegfried Nüsse als Vorsitzender des mitveranstaltenden Katholischen Bildungswerkes Elspe. Der 61-jährige Nüsse charakterisiert die Filmreihe als eine Abfolge preisgekrönter Filme, die von der Kritik ausdrücklich empfohlen werden. "Wir haben hier Qualitätsfilme sowohl aus dem klassischen Repertoire als auch aus aktuellen Beständen", so Kinomann Hanses.

Pfarrer Dr. Ettemeyer von der evangelischen Kirche führte in die technisch restaurierte neue Fassung des Films ein. Sie erzählt von Diktator Hynkel, eine ins grotesk Neurotische verzerrte Karikatur Hitlers. Die Geschichte ist genauso eine traurige Farce wie eine hellsichtige Slapstick-Satire mit komischen wie tief bewegenden Zügen. Als Chaplins erster Dialogfilm und als Zeit- und Charakterzeugnis ist der Film aber ohne Abstriche von bleibendem Interesse.

Als nächster Vorführtermin in der Reihe "Kirche und Kino" ist der Film "Broken Wings" für Montag, 4. Dezember, reserviert.

Dieser Filmabend steht ganz im Gegensatz zum Premierenstoff. In Israel im Jahr 2002 entstanden, will sich das Familiendrama mit allen Facetten persönlicher Trauer beschäftigen, wobei durchaus komische Momente zwischen Angst und Zusammenhalt einbezogen werden.

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Katholischen Bildungsstätte in Olpe, Tel. 02761/942200, E-Mail: info@fbs-olpe.de.

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