Kläranlage stillgelegt

Der Ruhrverband gibt die Kläranlage Bilstein im Bereich des Freibades, in der seit 1969 im Tropfkörperverfahren die Abwässer von Bilstein gereinigt wurden, auf. Nach der Inbetriebnahme eines 240 Kubikmeter großen Regenüberlaufbecken am Kläranlagenstandort sowie des rund 1000 Meter langen Anschlusskanals entlang der B 55 bis zur Firma Großhaus im Ortsteil Bonzelerhammer fließen die Abwässer nun bis zur Kläranlage Lennestadt-Grevenbrück im Ortsteil Attendorn-Borghausen und werden dort optimal gereinigt.

Von der Reinigung der Abwässer in der Kläranlage in Borghausen erhofft sich der Ruhrverband auch eine deutliche Verbesserung der Gewässergüte in der Veischede, da künftig die Einleitung des zwar gereinigten, aber noch mit Nährstoffen behafteten Abwassers aus Bilstein entfällt. "Bisher wurde das Niederschlagswasser, das ebenfalls über das Kanalnetz abfließt, nicht gesondert behandelt", erklärt Harro Feckler, Regionalbereichsleiter beim Ruhrverband und zuständig für den Betrieb der neuen Anlagen. Der Ruhrverband hat das rund 1,8 Millionen Euro teure Projekt inklusive Planung, Ausschreibung und Bauleitung abgewickelt. Baubeginn war im August. Der Anschlusskanal besteht aus sechs Meter langen glasfaserverstärkten Kunststoffrohren.

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