Der König ist was Besonderes — Elspe erhöht das Schussgeld

König und Geschäftsführer Walter Ivo und Vorsitzender Christoph Hester bei der Königsorden-Übergabe. Foto: Gregor Breise

Schützenverein hat so viele Mitglieder wie zuletzt 2001: 1029

Elspe. (gb)

Der Elsper Schützenverein zählt 1029 Mitglieder, soviel, wie seit 2001 nicht mehr. Doch es wird immer schwieriger, Anwärter zu finden, die Schützenkönig werden wollen.Eindringlich appellierten der Vorsitzende Christoph Hester und auch der amtierende Kaiser Günther Hester an die 211 zur Jahreshauptversammlung Erschienenen.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste und dem Totengedenken (vor allem an Günther Hendrichs und Wendelin Reichling) äußerte sich König, Protokollführer und Geschäftsführer Walter Ivo. Er erzählte von dem einmaligen Gefühl, König geworden zu sein ("Mir standen die Nackenhaare zu Berge") — Kritik wurde an der mangelnde Beteiligung am Königsschießen laut ("Ich kann es nicht mehr hören").

Nach dem Zustandsbericht zu den erfolgten Baumaßnahmen mit einer Investitionssumme von 178.000 Euro und einem Lob an "Hausmeister" Karl-Heinz Blume, teilte der Vorsitzende mit, dass auch zum kommenden Fest die Band "Duke" auf dem Schützenvorplatz spielen wird.

Der wichtigste Punkt war aber der "Königspunkt".

Es sei ein Wandel in der Gesellschaft zu beobachten, kaum einer mehr wolle Verpflichtungen übernehmen: "Es will keiner mehr als König durchs Dorf laufen." Um einen Anreiz zu schaffen, wurde der Schützenbeitrag um einen Euro erhöht, das Schussgeld für den König beträgt nun 2000 Euro.

Bei den anstehenden Wahlen wurde die "Alten" in ihren Ämtern bestätigt, alleine Offizier Alex Mester stellte sich nicht mehr zu Wahl.

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