Spende für die gute Sache

Kolpingfamilie Grevenbrück unterstützt Handy-Aktion von missio

Bereits bei der Vorstellung der Aktion durch Stefan Asseburg im Pfarrheim Edith Stein spendete Kolpingbruder Klaus Tigges einige Geräte , welche er in seinem Bekanntenkreis gesammelt hatte.

Grevenbrück. Die Kolpingfamilie Grevenbrück engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Wiederverwertung von bestimmten Materialien. Nun startet sie mit einer neuen Aktion: Die Sammlung alter Handys. „Sicher haben auch Sie noch ein nicht mehr genutztes Gerät zu Hause in einer Schublade liegen“, vermutet die Kolpingfamilie. Dieses möchte der Verein einsammeln und Zur Wiederverwertung weitergeben.

Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von missio und ruft zum Mitmachen auf. Damit können alle die Situation der Menschen im Kongo verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. In den Handys bzw. Smartphones sind wertvolle Erze und Metalle verbaut. Rohstoffe, die oft unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden. Die Menschen, die diese Stoffe aus dem Boden holen, sind oft schlimmster Gewalt ausgesetzt. Viele Menschen sind deshalb auf der Flucht oder versuchen zu fliehen.

Die gespendeten Handys werden recycelt, um die wertvollen Rohstoffe zu gewinnen. Ein Anteil des Erlöses geht zu gleichen Teilen an missio und das Kolpingwerk Deutschland.

Das Kolpingwerk unterstützt mit seinem Anteil die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen; missio finanziert mit seinem Anteil Hilfsprojekte, zum Beispiel die Errichtung von Traumazentren im Kongo. Die Schuhmacher, von Pidoll GbR in Köln ist der rechtliche Träger und Betreiber des Handy-Rücknahmesystems Mobile-Box. Sie führt die Handysammlung durch, bereitet die gesammelten Geräte auf und sorgt für das fachgerechte Recycling der Rohstoffe. Die Kolpingfamilie Grevenbrück beteiligt sich an der Spendenaktion und hat Annahmestellen eingerichtet. An den Sammelstellen stehen Sammelboxen bereit. Ebenfalls sind Tüten für Handys und Ladekabel ausgelegt. Wer möchte, kann auf der Lasche seinen Namen und Anschrift eintragen, um an der Verlosung von Fair-Trade-Handys teilzunehmen, oder auch damit die Forderung nach sauberen Handys unterstützen. 

Fast jeder hat ein oder mehrere Handys zu Hause, die nicht mehr benutzt werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise 124 Millionen nicht mehr gebrauchte Handys. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese alten Handys zu spenden und damit etwas Gutes zu tun“, meint Stefan Asseburg. Nicht mehr gebrauchte, auch defekte Handys können an folgenden Orten abgegeben werden: Johannes Apotheke Thorsten Dunckel (Kölnerstr. 92); Kath. Pfarrbüro St. Nikolaus (Twiene 15).

Zusätzlich liegen in der Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Sammeltüten bereit.

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