„Lennestadt hilft“ schnell und gezielt

Börse für Hilfe und Sachspenden - Telefon im Rathaus - Sonderkonto

„Lennestadt hilft“ sammelt Spenden
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„Lennestadt hilft“: Am Mittwoch stellten die Akteure die Unterstützungsaktion für vom Hochwasser betroffene Bürger der Stadt vor.

„Lennestadt hilft“. Die Stadtverwaltung greift eine Initiative der Firmen Hensel und Viega, Zweigwerk Elspe, auf. 

Im Rathaus wird ein Hilfetelefon eingerichtet, wo Hilfesuchende dringend benötigte Sachspenden angeben können. Dadurch kann zielgerichtet in der Bevölkerung den Betroffenen schnell geholfen werden. Zusätzlich wird ein Spendenkonto ins Leben gerufen.
„Wir haben keine Toten oder Verletzten zu beklagen und wollen auch nicht vorpreschen“, so Puspas bei der Projektvorstellung im Rathaus. „Aber auch hier in Lennestadt gibt es Betroffene, die auf Unterstützung angewiesen sind.“

„Lennestadt hilft“ ist eine Börse, die Hilfesuchende, Anbieter von Sach- und Geldspenden und Helfer „mit Hacke und Schippe“ zusammenbringen soll. „Es geht hier nicht um neue Handtücher oder Socken, sondern beispielsweise um defekte Kühlschränke oder andere Einrichtungsgegenstände, aber natürlich auch um Geldspenden, mit denen Betroffenen schnell und unbürokratisch geholfen werden soll. Wir sammeln nicht, sondern vermitteln“, machte Puspas klar. „Zusätzlich wird ein Spendenkonto ins Leben gerufen.“

Zur Koordination der Hilfen ist ein Hilfstelefon eingerichtet worden: Die Rathausnummer 02723/608-222 ist montags bis donnerstags von 8 bis 16, freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar; ferner wurde die Mailadresse lennestadt-hilft@lennestadt.de eingerichtet. Koordiniert wird die Kommunikation durch Carola Heer.

Spendenkonto: DE29 4625 1630 0000 0663 32, Sparkasse ALK, Stichwort: Fluthilfe Spendenaktion

Die Unternehmen Hensel und Viega haben bereits je 5000 Euro eingezahlt.

Wichtig für Spender: Statt der üblichen Spendenquittung genügt zur Vorlage beim Finanzamt (Einkommensteuererklärung) der Überweisungsbeleg („Sondererlass Katastrophenfälle“). Schnelles Handeln tut not, daher gebe es im Rathaus auch noch keine konkrete Vorstellung über den Verteilerschlüssel für die eingehenden Spenden.

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