Meterhohe Flammen

Dachgeschoss brennt lichterloh: Hunderttausende Euro Schaden - Polizei äußert sich zur Ursache

Den dichten Rauch, der bei dem Brand in Lennestadt-Maumke entstand, sah die Feuerwehr schon bei der Anfahrt.
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Den dichten Rauch, der bei dem Brand in Lennestadt-Maumke entstand, sah die Feuerwehr schon bei der Anfahrt.

Das Dach eines Hauses in Lennestadt-Maumke brannte lichterloh. 25 Menschen verlieren ihre Wohnung. 100 Feuerwehrleute rückten aus. Die Polizei hat sich nun zur Ursache geäußert. Der Schaden ist immens.

Update vom 7. Mai, 15.19 Uhr: Nach dem verheerenden Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Lennestadt-Maumke am Sonntagabend gibt es nun erste Erkenntnisse über die Ursache. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, liegen derzeit keine Hinweise auf eine Brandstiftung vor. „Ein Brandermittler der Polizei geht von einem technischen Defekt aus“, heißt es.

Der Brand, der im Dachgeschoss des Gebäudes ausgebrochen war, richtete einen immensen Schaden an. „Der Sachschaden liegt mindestens im hohen sechsstelligen Eurobereich“, erklärte die Polizei. Das Mehrfamilienhaus sei momentan unbewohnbar.

Update vom 3. Mai, 15.57 Uhr: Die Polizei hat sich am Nachmittag zu dem verheerenden Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Lennestadt-Maumke geäußert. Demnach liegen zur Schadenshöhe und zur Ursache des Feuers noch keine Erkenntnisse vor. Die Dachgeschosswohnung könne momentan nicht begangen werden. „Weitere Ermittlungen erfolgen in den nächsten Tagen, unter Hinzuziehung eines Brandsachverständigen einer Versicherung, nach Absicherung des Brandortes“, teilte die Polizei mit.

Brand in Lennestadt-Maumke: Meterhohe Flammen, dichter Rauch

Erstmeldung vom 3. Mai, 6.50 Uhr: Lennestadt - Meterhoch schlugen die Flammen am späten Sonntagabend aus dem Dachstuhl eines ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses am Grafweg in Lennestadt-Maumke. 25 Personen waren in dem großen Haus gemeldet, erklärte Christopher Henrichs als Pressesprecher der Feuerwehr vor Ort. Die Bewohner hatten sich aber vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits ins Freie retten können und wurden im Laufe des Einsatzes vom DRK Lennestadt in der nahegelegen Schützenhalle betreut.

Wohnhausbrand in Lennestadt.

Erst hatten die Brandbekämpfer aus Lennestadt, Attendorn und Kirchhundem unter Atemschutz mit einem Innenangriff versucht, die Flammen zu löschen. Doch als das Feuer so weit durchgebrannt war, war die Gefahr im Gebäudeinneren zu groß. Es folgte ein Außengriff von zwei Seiten, bei denen auch zwei Drehleitern zum Einsatz kamen.

Brand in Lennestadt-Maumke: Erschwerte Löscharbeiten für die Feuerwehr

Dichter, dunkler Rauch erschwerte die Löscharbeiten. Stellenweise verschwand der Drehleiterkorb in den riesigen Rauchwolken, die bereits auf der Anfahrt zu sehen waren. Auch der große Feuerwehrschein zu Beginn in Verbindung mit den vielen gemeldeten Bewohnern war für die Leitstelle ein Grund, das Einsatzstichwort zu erhöhen - mit der Folge, dass nach und nach rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten zum Brand in Maumke ausgerückt waren.

Auch das DRK und der Rettungsdienst waren mit zahlreichen Fahrzeugen und einer großen Besatzung vor Ort. Die Bewohner kamen noch im Laufe der Nacht vorläufig bei Freunden und Verwandten unter. Neben den Wohnungen befindet sich auch ein Kulturzentrum in den großen Gebäudekomplex.

Zahlreiche Wohnungen sind durch den Brand in Maumke erheblich beschädigt worden, erklärte die Feuerwehr. Warum das Feuer ausgebrochen ist, dass muss nun die Kriminalpolizei ermitteln.

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