In Theten steht außerdem ein neuer Schlepper für 180.000 Euro

Lennestadt nimmt zwei Millionen Euro für Bauhof-Umbau in die Hand

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Bürgermeister Hundt, Stadtwerkeleiter Peter Quinke, Mitarbeiter Martin Heydorn und Bauhofleiter Michael Bette (v.r.) vor dem neuen Schlepper am Bauhof in Theten.

Theten – Die Gebäude und Hallen des Lennestädter Bauhofs in Theten lassen mittlerweile sehr zu Wünschen übrig. Daher nimmt die Stadt – verteilt über die nächsten vier Jahre – insgesamt zwei Millionen Euro in die Hand. Der Großteil des Bestands wird zum Teil abgerissen und saniert, eine Halle soll neu gebaut werden.

Bei einem Termin vor Ort stellten Bürgermeister Hundt und Bauhofleiter Michael Bette außerdem einen neuen Schlepper vor, der für 180.000 Euro angeschafft wurde. „Der alte Trecker hat bereits 14 Jahre seine Dienste erwiesen und über 14.000 Arbeitsstunden auf dem Buckel“, so Michael Bette. Dieser soll über eine Auktion beim Zollamt versteigert werden – 20.000 bis 25.000 Euro können dafür noch herausspringen. Neben der Sanierung des Gebäudebestands soll die Straßenführung auf dem Gelände außerdem so verändert werden, dass künftig Rangiervorgänge wegfallen. Gerade für die „großen Brummer“ eine lästige Sache. 

Apropros „große Brummer“: Michael Bette stellte bei dieser Gelegenheit einmal den Fahrzeugbestand und die Mitarbeiterzahlen und -einsatzorte vor. 

Mitarbeiter: 24 Mitarbeiter hat der Bauhof insgesamt. 7 von ihnen kümmern sich vorrangig um die Grünanlagen, 6 sind für die Straßenunterhaltung zuständig. Zu den weiteren Aufgaben gehören unter anderem Gewässer und Gräben (2 Mitarbeiter), Kanal und Abwasser (3), Spielplätze (2), Gebäudeunterhaltung (1) und Werkstatt (2). 

Fuhrpark: Über 20 Fahrzeuge stehen dem Bauhof zur Verfügung –unter anderem fünf Doppelkabinen-Fahrzeuge, vier Kastenwagen, ein 18-Tonnen-Lkw, zwei Schlepper, ein Radlader, ein Minibagger, ein Fahrzeug zur Heißwasser-Unkrautbeseitigung und einige weitere mehr. 

Einsatzgebiete: Die Bauhof-Mitarbeiter kümmern sich zum Beispiel um insgesamt 500.000 Quadratmeter Grünflächen, rund 200 Kilometer Straßen, etwa 350 Kilometer Rad- und Wirtschaftswege, 95 Brücken und vieles mehr. Für manche Leistungen, zum Beispiel Kanalbefahrungen, werden externe Fachfirmen beauftragt, da sich eigene Fahrzeuge dafür nicht rentieren würden. 

Letzteres griff Bürgermeister Hundt lobend auf: Am Bauhof würde vor jeder Anschaffungoder vor jeder externen Auftragsvergabe sorgfältig kalkuliert. „Die konzeptionelle Ausrichtung im Bauhof ist vorbildlich.“ Außerdem laufe der Austausch mit anderen Städten und Gemeinden sehr gut. „Die interkommunale Zusammenarbeit klappt“, so Bette – auch mit Blick auf gemeinsame Mitarbeiterschulungen.

Sobald die Planungen für den Umbau konkret werden, berichten wir weiter. 

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