„Reduzierung klimaschädlicher CO²-Emissionen von mehr als 60 Prozent“

Lennestadt setzt Energiesparkurs fort: Schulbeleuchtung modernisiert

Drückten noch einmal die Schulbank (v.l.): Schulhausmeister Stefan Hanses, Paul Kleffmann (Bereichsleiter Hochbau), Bürgermeister Tobias Puspas und Achim Loos (Kommunalmanager Westenergie AG).
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Drückten noch einmal die Schulbank (v.l.): Schulhausmeister Stefan Hanses, Paul Kleffmann (Bereichsleiter Hochbau), Bürgermeister Tobias Puspas und Achim Loos (Kommunalmanager Westenergie AG).

Die Stadt Lennestadt setzt ihren Energiesparkurs fort. Zuletzt wurden Langfeldröhren gegen eine energieeffizientere LED-Beleuchtung in einigen Schulen ausgetauscht. Damit werden klimaschädliche Co²-Emissionen weiter reduziert.

Lennestadt - Bürgermeister Tobias Puspas schaute sich gemeinsam mit Achim Loos, Kommunalmanager Westenergie AG, und Paul Kleffmann (Verantwortlich im Bereich Hochbau) ein erstes Ergebnis in der Franziskus-Grundschule in Meggen an. In sämtlichen Klassenräumen sowie in den Fluren wurden die alten Langfeldröhren gegen eine energieeffizientere LED-Beleuchtung ausgetauscht. Mit einer Brenndauer von 80.000 Stunden erübrigen sich der Wechsel von Röhren und Startern sowie deren kostenaufwändige Entsorgung.

Die Umrüstung ist eines von fünf Projekten an den städtischen Schulen. Dabei werden dreimal die Beleuchtungs- und zweimal die Heizungsanlagen „angepackt“. Bürgermeister Puspas: Wir möchten damit als Vorbild voran gehen und einen weiteren Baustein zum aktiven Klimaschutzes auf lokaler Ebene leisten.“

60 Prozent Reduzierung

Neben den im Haushalt der Stadt Lennestadt vorgesehenen umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in den Schulen konnte mit Unterstützung der Westenergie AG zusätzlich die komplette Beleuchtung in den Grundschulen Meggen und Saalhausen sowie in Teilen der Sekundarschule Meggen von herkömmlichen Leuchtstofflampen auf eine energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt werden.

„Dies führt zu einer Energieeinsparung und Reduzierung klimaschädlicher CO²-Emissionen von mehr als 60 Prozent gegenüber den Altanlagen“, berichtet Paul Kleffmann, zuständiger Leiter der Hochbauabteilung der Stadtverwaltung. Und weiter: „Die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele kann nur mit verlässlichen Partnern erfolgen. Gemeinsam mit unserem Partner Westenergie gibt es eine unbürokratische, reibungslose Zusammenarbeit!“ Dieses Lob nahm Achim Loos vom Energieversorger gerne auf und spielte den Ball zurück: „Es ist schön, dass wir hier vor Ort unterstützen und so mit gutem Beispiel vorangehen können.“

Hintergrund und Ausblick

Unter Einbeziehung der Bürgerschaft und der Wirtschaft wurde im Jahr 2017 das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ für die Stadt Lennestadt vorgelegt. Es enthält Ziele und Maßnahmen für verschiedene Handlungsfelder, die einen Beitrag zur Senkung der schädlichen Treibhausgasemissionen leisten. Das dort notierte Handlungsfeld „Vorbildfunktion der Stadtverwaltung“ umfasst sowohl die planerischen Tätigkeiten von Seiten der Stadt Lennestadt in Bezug auf die bauliche und versorgungstechnische Entwicklung der eigenen Immobilien, wie auch gezielte Baumaßnahmen in den städtischen Gebäuden.

Darüber hinaus hat die Westenergie AG Planungskonzepte zur Optimierung der Heizungsanlage am Gymnasium der Stadt Lennestadt und der Erneuerung der Heizungstechnik in der Oene-Tal Grundschule Elspe gefördert. Die Arbeiten erfolgen im Sommer 2021 (Berichte folgen).

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