Große Geste für St. Elisabeth Hospiz und "Ehrenamt in Lennestadt"

Lennestädter Lions Club spendet 6000 Euro und 2000 Masken

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Dr. Uwe Silberberg und Dietmar Meeser vom Lions Club übergaben die Masken- und Geldspenden an Monika Kramer (St. Elisabeth Hospiz), Hartmut Schweinsberg (EiL), Pfarrer Heinrich Schmidt und Martin Schäfer (beide Hospiz, v.r.)

Lennestadt – Der Lions Club Lennestadt hat einen Teil des Verkaufserlöses aus dem Kauf der Adventskalender des vergangenen Jahres für die Beschaffung von Schutzmasken verwendet. Darüber hinaus spendete er 6000 Euro an gemeinnützige Initiativen.

„Diese Masken sollen wieder Begegnung ermöglichen und das Leben der Gäste und Besucher des Hospizes erleichtern“, erklärten Dr. Uwe Silberberg und Dietmar Meeser vom Lions Club. Sie übergaben die Schutzmasken und Geldspenden an den Hospizverein zur Hl. Elisabeth und die Initiative „Ehrenamt in Lennestadt“ (EiL). 

Der Hospizverein erhielt einen Betrag in Höhe von 5000 Euro während EiL einen Betrag über 1000 Euro bekam. Zudem überreichten die Lions 500 versiegelte und 1000 Einwegmasken an das Hospiz. 500 weitere Masken gingen an „Ehrenamt in Lennestadt“. 

Pfarrer Heinrich Schmidt, Vorsitzender des Hospizvereines, bedankte sich für die Spenden und lobte die jahrelange Verbundenheit des Lions Clubs zum Hospizverein, der das Hospiz seit vielen Jahren immer wieder regelmäßig mit Spenden bedenkt. Er erläuterte: „Es ist gut, dass der Kontakt zwischen den Gästen und deren Familien durch die Masken aufrecht erhalten werden kann.“ 

Hospiz auf Spenden angewiesen

Geschäftsführer Martin Schäfer bedankte sich für die die Spende und freute sich über das regelmäßige Engagement der Lions: „Am Anfang wussten wir nicht, ob wir uns überhaupt länger als zwei Jahre halten. Nun besteht der Verein schon 30 Jahre. Ich denke, wir können uns auf die Bürger aus dem Kreis Olpe verlassen. So lange wir die Lions und andere Vereine im Rücken haben, können wir den Gästen im Hospiz die nötige Unterstützung zukommen lassen.“ 

Hartmut Schweinsberg (EiL) erklärte sich für die Koordination der Verteilung der Masken bereit. Einen Teil der Masken sollten die Mitarbeiter und Kunden vom Warenkorb erhalten, der am vergangenen Mittwoch wieder „an den Start ging“. Darüber hinaus gab er zu bedenken, dass gerade in der jetzigen Zeit, viele Senioren vereinsamen. Somit würden die Masken auch genutzt, um auf die Menschen aus der Region zuzugehen und ihnen zu zeigen, wieder aus der Einsamkeit ins Leben zurück zu kehren. 

Die Vertreter des Lions Clubs wiesen darauf hin, dass der Club noch ein größeres Reservoir an Masken zur Verfügung hat. Man stehe in Gesprächen mit den Kitas und Schulen der Stadt Lennestadt und der Gemeinde Kirchhundem, um einen eventuellen Bedarf zu ermitteln.

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