Aus dem Rat: Delegation besiegelt Freundschaft mit Çaycuma

Lennestädter Stadtarchiv soll in Elspe neue Heimat finden

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Das Gebäude der ehemalige Grundschule Elspe wird künftig als Stadtarchiv genutzt.

Lennestadt - Das Lennestädter Stadtarchiv könnte in Elspe eine neue Heimat finden. Diese und weitere Neuigkeiten verkündete Bürgermeister Stefan Hundt in der Ratssitzung am Mittwochabend nach den Tagesordnungspunkten.

Bürgermeister Stefan Hundt berichtete außerdem von einem Gespräch der Stadtverwaltung mit der ARGE Elspe bezüglich der weiteren Nutzung des alten Grundschulgebäudes. Nach dem für Sommer geplanten Umzug der Schule in die ehemalige Hauptschule könnten in den dann leeren Räumen das Stadtarchiv sowie die landeskundliche Bibliothek untergebracht werden. Beschlossene Sache ist das zwar noch nicht, doch nach Ansicht von Stadt und ARGE sei das eine sehr sinnvolle Nutzung mit vielen Vorteilen – zum Beispiel: das Gebäude bliebe in städtischer Hand, Archiv und Bibliothek (aktuell im Alten Amtshaus in Grevenbrück) könnten endlich gebührend präsentiert werden und aus dem aktuellen „Dornröschenschlaf“ (Hundt) erweckt werden. Daneben bliebe noch Platz für beispielsweise ein Lesezimmer, Räume für Workshops etc. 

Der Bürgermeister will das Thema in der nächsten Schulausschuss-Sitzung am 17. März zur Diskussion stellen. Stoßen die Pläne auf Zuspruch, soll auch eine Bürgerversammlung einberufen werden, um weitere Ideen zu sammeln. Vorbild für das Gebäude in Elspe sei das Langeneier Modell: Hier profitieren heute Kindergarten, Musikverein und Feuerwehr von den ehemaligen Schulräumlichkeiten und an den TÜV Nord sei auch eine Fläche vermietet. 

Stefan Schneider, CDU-Stadtverordneter und Vorsitzender der ARGE Elspe, hatte lobende Worte für das Vorgehen: „Es gab im Ort schon eine gewisse Sorge, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Daher begrüßen wird den Vorschlag außerordentlich.“ 

Städtefreundschaft besiegeln

Auf Einladung der Stadt Çaycuma reist eine Lennestädter Delegation vom 4. bis 9. Juni in die Türkei, um vor Ort die angestrebte Städtefreundschaft zu unterzeichnen. Zur Delegation, die aktuell zusammengestellt wird, gehören Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft.

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