„Maelo-Festvial“ in Grevenbrück folgt auf „Folk in den Bergen“

Die Berge beben wieder

Jamaram aus München ist wieder dabei, nachdem die Band schon beim Folk in den Bergen für Furore gesorgt hat.

Grevenbrück. Es geht wieder zur Sache in den Bergen: Das „Maelo-Festival“ findet am 15. Juli im historischen Ambiente in der Nähe der Burgruine Peperburg statt. Die Open Air-Veranstaltung auf den Grevenbrücker Veischedewiesen schließt an „Folk in den Bergen“ aus dem (Jubiläums-) Jahr 2015 an.

„Trotz des Wetters war Folk in den Bergen im Jahr 2015 eine gute Sache. Es war klar, dass eine Wiederholung sein muss“, so die beiden Organisatoren Alfons Neumann und Bernhard Willmes („Under Phone“ Konzertagentur). Sie haben ein Rock- und Popfestival auf die Beine gestellt, mit dem sie auch noch etwas Gutes tun wollen: Der Erlös fließt an das St. Elisabeth-Hospiz in Altenhundem. Das Maelo-Festival ist eine Fortsetzung der von der „Arge 2015 - 875 Jahre Grevenbrück“ ins Leben gerufenen Neuauflage des legendären „Folk in den Bergen“ – 2015 als ein einmaliges Festival veranstaltet. Durch den Zuspruch wurde die Idee geboren, alle zwei Jahre ein Festival in ähnlicher Konzeption aufleben zu lassen. 

Erlös für die Hospizarbeit 

Dahinter steckt aber noch mehr: „Wir, die Macher von Maelo, wollen nicht nur musikalische Zeichen setzen. Wir wollen ein Bekenntnis gegen die Kommerzialisierung der Festivals ablegen, die dem uralten Prinzip des Open Air-Charme und Reiz geraubt haben. Die Erlöse werden daher gezielt in die Arbeit des Hospizvereins in Altenhundem fließen“, so Neumann und Willmes. Außerdem erhoffen sie sich, auch jüngeres Publikum auf die wichtige Arbeit des Hospizes aufmerksam zu machen. Da passe ein Festival als Ergänzung gut in die Reihe der Militärkonzerte. Was dürfen die Besucher nun erwarten? Viel, denn international bekannte Bands stehen im Line Up. „Wir konnten die Band Jamaram aus München noch einmal verpflichten, die schon beim Folk in den Bergen für Furore gesorgt hat“, so die beiden von „Under Phone“. Desweiteren hat die Band Rustics, die schon seit 25 Jahren die heimischen Gefilden mit gutem irdischen Rock unsicher macht, als Opener zugesagt. Dazu kommen die niederländische Band My Baby, die Österreicher Mother´s Cake und die mit heimischen Wurzeln behaftete Kölner Band Bongens‘s. „Mit der Auswahl der Bands bietet das Maelo-Festival echte Kultur und hebt sich durch ihr musikalisches Niveau deutlich von anderen Musikveranstaltungen der Region ab“, finden die beiden Organisatoren. Das Programm umfasst einen breiten musikalischen Mix aus der aktuellen deutschen und internationalen Rock/Pop/Singer-Songwriterszene – und alles was dazwischen liegt. Von circa 15 bis 24 Uhr gibt es am 15. Juli auf die Ohren. Neben der Musik gibt es ein Rahmenprogramm, um echte Festival-Atmosphäre aufkommen zu lassen: Kunsthandwerker, eine Brauerei, Foodtrucks und vieles mehr sind am Start. Karten für 29 Euro gibt es an der Abendkasse oder vorab über die Webseite www.maelo-festival.de oder auch www.facebook.com/maelo-festival. Bis zum 31. Mai gilt noch ein auf 250 Tickets limitiertes „Early Bird“-Angebot, das fünf Euro nachlässt. Noch kurz zum Festival-Namen: Der Name bezieht sich natürlich auf das Kriegerehrenmal mit künstlichem Felsaufbau, auf dem sich die große Statue eines hockenden Sugambrerfürsten mit Rüstung und Waffen befindet – Maelo.

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