„Stoppt das Sterben“

Mahnwache auf dem Marktplatz Altenhundem

+
Auf dem Marktplatz Altenhundem hielten die Bürger eine Mahnwache, um auf das Flüchtlingssterben im Mittelmeer aufmerksam zu machen.

Altenhundem – Etwa 50 bis 60 Menschen aller Generationen sind am Samstagmorgen auf dem Marktplatz Altenhundem zusammengekommen, um gegen die unhaltbaren Zustände im Mittelmeer zu protestieren.

Anlass war, dass die italienische Regierung die deutsche Kapitänin Carola Rackete mit ihrem Seenotrettungsschiff nicht in den Hafen einlaufen ließ. Die geflohenen Menschen an Bord, vorwiegend aus dem von Bürgerkrieg betroffenem Libyen, sollten nicht anlegen dürfen. Annähernd 35.000 Menschen sind bei den Fluchtversuchen bereits ums Leben gekommen. 

Für je 1000 Menschen hatten die Organisatoren ein Holzkreuz aufgestellt. 35 Stück mal 1000 ergibt 35.000 Männer, Frauen und Kinder, die beim Fluchtversuch ihr Leben verloren. 

Die vielen Freiwilligen von der AG „Es tut sich was“ und dem Bündnis Seebrücke im Kreis Olpe engagieren sich freiwillig und machen immer wieder auf diese untragbaren Zustände aufmerksam.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare