Ehe der Maria Braun

Maria, die glaubt, über ihr Leben selbst zu entscheiden, ist in Wahrheit zu einem Tauschobjekt der Männer geworden.

Als Film hat die Geschichte der unbeugsamen Maria Braun Ende der 1970-er Jahre die Gemüter bewegt und die Kehrseiten des deutschen Wirtschaftswunders aufgezeigt. Mit dem International erfolgreichen Film hat sich Rainer Werner Fassbinder den Traum erfüllt, einen Hollywood-Film zu drehen.

Die Bühnenfassung - inszeniert von Katja Wolff - ist am Freitag, 27. März, um 20 Uhr im PZ zu sehen. In den Hauptrollen spielen Sandra Fehmer, Wolfgang Wagner, Katharina Groth, Sabine Selle, Wolfgang Grindemann, Achim Hall und Michael Onoriendode Ojake.

Fassbinders Filmklassiker spannt den Bogen von der Zeit der Trümmerfrauen bis zum bundesdeutschen Wirtschaftswunder. Maria, die glaubt, über ihr Leben selbst zu entscheiden, ist in Wahrheit zu einem Tauschobjekt der Männer geworden. Fassungslos erfährt sie, dass der Mann, den sie liebt, sie für viel Geld an einen anderen abgetreten hat. Die Ursache des geheimnisvollen Schlusses wirft auch heute noch genügend Fragen auf.

Karten sind in der Geschäftsstelle der Kulturgemeinde, im Rathaus Zimmer 220/1, Tel.: 02723/608403 im Bürgerbüro und an der Abendkasse erhältlich.

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