Marine-Orchester zu Gast

Leitet das Zentralorchester der russischen Marine: Kapitän Alexei Karabanov.

Seit 19 Jahren gibt es in Altenhundem das St.-Elisabeth-Hospiz, und damit verbunden die Hospizkonzerte als eine besondere Form der Öffentlichkeitsarbeit.

"Wir haben diese Konzerte immer als einen besonderen Dank für die große Unterstützung der Bevölkerung für unser Hospiz gesehen und insoweit auch immer versucht, die Eintrittspreise niedrig zu halten", sagt Martin Schäfers vom Hospizverein, dem Träger der Einricvhtung. Die Konzerte sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Lennestädter Kultur geworden und erfreuen sich großer Beliebtheit, wie aus der nahezu jedes Mal bei Konzerten ausverkauften Sauerlandhalle ersichtlich wird.

Aber auch unter den Orchestern sind die Hospizkonzerte in Altenhundem sehr beliebt, stimmt hier doch alles: das total mitgehende und begeisterte Publikum, die gute Organisation und die absolute Top-Verpflegung.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Militärmusikführung der Bundeswehr im vergangenen Jahr anfragte, ob man nicht zusammenarbeiten könne, um mehrere Veranstaltungen zusammenzulegen und so die Veranstaltungen auch für ausländische Orchester attraktiv zu machen, da es Konzerte an mehreren Abenden hintereinander geben könne.

Deshalb kommt am Donnerstag, 22. Oktober, das "Großkonzert der Bundeswehr", das jedes Jahr in der Beethovenhalle in Bonn von der deutschen Militärmusikveranstaltet wird, ins Sauerland und wird dann am folgenden Freitag noch einmal in Recklinghausen aufgeführt.

In diesem Jahr spielen zwei Orchester

Teilnehmen werden zwei Orchester der Marine, zunächst das Marinemusikkorps Nordsee aus Wilhelmshaven unter Fregattenkapitän Lutz Bammler, und das bekannteste Militärorchester aus Russland, das Zentralorchester der Marine der russischen Föderation aus Moskau unter der Leitung von Kapitän Alexei Karabanov.

Schäfers: "Wir dürfen wirklich stolz auf diese Veranstaltung sein, denn so etwas hat es hier im Sauerland noch nicht gegeben." Und dann stellte sich auch noch heraus, dass die Übernachtungsmöglichkeiten hier so gut sind, dass die russischen Musiker von Montag bis Freitag im Hotel Färber-Luig untergebracht werden und von dort aus zu allen Einsätzen fahren.

Das Hospizkonzert steht in diesem Jahr im Zeichen des 40. Geburtstages der Stadt Lennestadt. Insoweit sind die Stadt und auch der Stadtmarketingverein mit im Boot.

Unterstützt wird die Veranstaltung wieder wie in jedem Jahr durch die Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem. Die Organisation liegt wieder in den bewährten Händen des Schützenvereins Altenhundem, ohne den eine solch gewaltige Organisation und Logistik ebenfalls unmöglich wäre.

Karten sind ab sofort bei der Buchhandlung Hamm (Altenhundem), dem Bürgerbüro der Stadt Lennestadt im Rathaus und in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem zu bekommen.

Neues Hospiz wird heute eingeweiht

Am heutigen Sonntag, 30. August, wird um 12 Uhr das neue Hospiz feierlich eingeweiht. Es bietet Platz für sechs Gäste. Die hellen Räume sind farblich ansprechend gestaltet und äußerst funktional eingerichtet. Hier sind vor allem die neuen Betten hervorzuheben, die dem Schwerstkranken ermöglichen, auch einmal wieder richtig zu sitzen, ohne das Bett verlassen zu müssen.

Geräumige Nasszellen in den Zimmern und eine Spezialbadewanne in einem separaten Raum ermöglichen eine gute Körperhygiene und auch Entspannung in den letzten und wohl auch schwersten Tagen der Menschen, die dort in Ruhe und von fachkundigen Mitarbeitern des Hospizes gut betreut, von ihren Angehörigen und der Welt Abschied nehmen können.

Der Hospizverein muss jedes Jahr 200.000 Euro an Geldern aufbringen.

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