Vertrauensvoll in die Zukunft

Messe mit Weihbischof Dominicus Meier in Meggen 

Weihbischof Dominicus Meier OSB aus Paderborn war Hauptzelebrant und Festprediger der „Messe am Schacht“. Ihm zur Seite stand Pfarrer Ludger Wollweber (l.)

Meggen - Ein besonderes Ereignis feierte die Meggener Pfarrgemeinde am vergangenen Sonntag: Vor genau 150 Jahren unterzeichnete am 29. Juni der damalige Kaiser Wilhelm die Urkunde zur staatlichen Anerkennung der Pfarrgemeinde Meggen.

Zuvor war sie im März des gleichen Jahres vom Paderborner Erzbischof erhoben worden. Unter dem Motto „Altes vergeht – Neues entsteht“ feierte die Meggener Pfarrgemeinde mit unterschiedlichen Veranstaltungen dieses Jubiläumsjahr. Ein Höhepunkt war jetzt die „Messe am Schacht“. Der Platz wurde bewusst gewählt. Wie kaum ein anderer Ort symbolisiert er mit den Bergbaudenkmälern in der Nachbarschaft des neu entstandenen Gewerbegebietes den Übergang vom Alten zum Neuen. Etwa 300 Teilnehmer waren der Einladung trotz der angekündigten Hitze gefolgt, darunter Fahnenabordnungen und Vertreter der örtlichen Vereine.

Als Hauptzelebrant und Festprediger war Weihbischof Dominicus Meier OSB aus Paderborn angereist. In seiner Predigt ermutigte er in Erinnerung an die Apostel Petrus und Paulus, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. „Beide Apostel waren Menschen mit Kanten und Ecken, in ihren Charakteren völlig unterschiedlich. 

Was sie miteinander verband, war das Vertrauen in das Wirken Gottes und das Vertrauen untereinander. Bei allen Blicken in die Vergangenheit, richten Sie das Hauptaugenmerk vertrauensvoll in die Zukunft“, war seine Botschaft an die Gemeinde. Musikalisch wurde die Feier gestaltet von der Meggener Knappenkapelle und einer noch namenlosen Jugendband, in der sich musikbegabte Messdiener zusammen gefunden haben. Im Anschluss lud der Förderverein Bergbaudenkmäler zu Begegnung, Musik und Frühschoppen ein.

Nächster Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten wir dann das Festhochamt am nächsten Sonntag, 25. August, dem Bartholomäusfest sein. Musikalisch wird es vom Kirchenchor gestaltet.

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