Jugendliche aus Saalhausen beweisen Solidarität

Misereor-Aktion: Diese Idee ist gleich „doppelt gut“

Uwe Reuter mit den Jugendlichen vor dem Kircheingang in Saalhausen. Alle mit einem Brief und dem aktuellen Plakat von Misereor.
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Uwe Reuter mit den Jugendlichen vor dem Kircheingang in Saalhausen. Alle mit einem Brief und dem aktuellen Plakat von Misereor.

Uwe Reuter als Leiter des Jugendtreffs in Saalhausen hatte jetzt eine Idee, „seine“ Jugendlichen wieder einmal zu aktivieren, nachdem sie sich nicht wie gewohnt regelmäßig treffen konnten. 

Saalhausen - Die Idee erwies sich als „doppelt gut“, da einerseits die Kontakte zu den Jugendlichen erhalten bleiben und andererseits die Solidarität mit den Randgruppen und Benachteiligten auf der Welt gefördert wird.

Traditionell findet in der Fastenzeit deutschlandweit die große Spendenaktion des katholischen Hilfswerkes Misereor statt. Da aufgrund der eingeschränkten Gottesdienstbesuchsmöglichkeit – hier findet in normalen Zeiten die Misereor-Kollekte statt – in diesem Jahr ein extrem geringeres Spendenaufkommen zu erwarten sei, hat sich der Jugendtreff St. Jodokus etwas einfallen lassen: die Kinder- und Jugendlichen haben in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde 600 Spendenaufrufe (Briefe) vorbereitet und diese persönlich an die Haushalte in Saalhausen und Milchenbach verteilt. Mit dem Ziel, gemeinsam einen Beitrag zu leisten, dass die Notleidenden auf der Erde auch in Zeiten der Pandemie nicht in Vergessenheit geraten.

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