"Grünes Ausflugsziel" in acht Monaten erbaut

Naturgartencenter Kremer erlebt ein "Soft-Opening"

Birgit und Alexander Kremer vor dem neuen Naturgartencenter am Stammsitz der Familie in Altenhundem. Fotos: Hartmut Poggel

Altenhundem - In Rekordzeit errichtete Kremer sein neues Naturgartencenter an der B 236 (Lennestraße) in Altenhundem - durch die Corona-Pandemie gab es jetzt nur ein "Soft-Opening mit angezogener Handbremse", wie es Geschäftsführer Alexander Kremer bei einem Presserundgang nannte.

Eröffnet worden ist nur der Teil des Center, der dem Versorgungskauf dient. "Gartencafé, Gartenmuseum und Naturspielplatz bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die Wahrung des Zweimeter-Sicherheitsabstandes während des gesamten Einkaufs ist durch entsprechende Einlassbegrenzungen und Markierungen gewährleistet", sagen Birgit und Alexander Kremer. 

"Wir haben viel Herzblut und viel Leidenschaft in den Neubau gesteckt und mit Macht auf die Eröffnung im April hingearbeitet. Daher die Lightversion der Eröffnung",  sagt Alexander Kremer, der das Credo der Familie - "Wir sind Gärtner" - in der vierten Generation umsetzt. Mit dem  Naturgartencenter am Stammsitz hat das Unternehmen die Idee, "ein grünes Ausflugsziel für die ganze Familie zu schaffen, immer mit dem Fokus auf die Natur und Pflanzenwelt", binnen acht Monaten verwirklicht. 

Ein Blickfang: die begehbare Kräuterkugel, die alle Sinne anspricht.

Das Familienunternehmen hat großen Wert auf Architektur und Technik gelegt: Das immerhin 6000 Quadratmeter große Center fügt sich harmonisch in die Optik der Nachbarhäuser an der Lennestraße ein. Innovativ ist die technische Ausstattung: Die Wasserversorgung beispielsweise wird durch Brunnen-, nicht Trinkwasser gewährleistet - ein perfekter Kreislauf. "Wir haben auch keine ,Grundbeleuchtung`, sondern einzeln steuerbare Spots mit einem Dreistufenkonzept für besonders warmes, der Tageshelligkeit angepasstes Licht. Dies ist einzigartig in Deutschland. Wir wollten auch in Sachen Technik ungewöhnliche Dinge machen, ähnlich wie mit Café und Museum", so Alexander Kremer.

Für Garten-, Blumen- und Pflanzenliebhaber gibt es "immer wieder etwas Neues zu entdecken", erläutert das Ehepaar. Saisonal wechselnde Blumen- und Pflanzensortimente machen rund 70 Prozent des Angebotes aus, präsentiert in ansprechendem Ambiente. 

Informativ und lehrreich: die Insektenstation.

Der Gedanke, die ganze Familie anzusprechen, wird auch mit Wohnaccessoires - Küche, Ess- und Wohnzimmer  sind Beispiele - sichtbar, auch Neugier und Wissensdurst werden angesprochen: Gartenapotheke, eine Insektenstation, Leseecke und weitere Möglichkeiten, seine "grünen" Kenntnisse zu erweitern, machen das Center aus.

Hinzu kommen später ein interaktives Gartenmuseum mit wechselnden Ausstellungen, ein Gartencafé  und der Outdoorspielplatz. Und da die Lenneaue direkt hinter dem Center liegt, können von der Terrasse mit einem starken Fernrohr Vögel hautnah beobachtet werden. 

Auch der Wohnbereich kann "grün" sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare