Ab 7. März wieder Lehrgang am Lehrbienenstand in Altenhundem

„Neue Imker braucht das Land“

Das Foto zeigt Imkerin Christin bei der Völkerkontrolle. Die Imkerei ist schon längst keine Männerdomäne mehr.

Altenhundem/Kreis Olpe. Es gibt die unterschiedlichsten Beweggründe, sich mit der Bienenhaltung zu beschäftigen. Einer davon ist sicherlich, aktive Naturschutzarbeit zu leisten.

Nicht zuletzt aus diesem Grund findet ab 7. März ein Imkerlehrgang am Lehrbienenstand in Altenhundem statt. „Honigbienen sind ein wichtiges Bindeglied im ökologischen Kreislauf und erhalten durch ihre Bestäubung wichtige Lebensgemeinschaften in der Natur. Sie sind unverzichtbar für viele unserer Nutz- und Wildpflanzen“, schreibt der ausrichtene Imkerverein Altenhundem.

In Geldwert aufgewogen schätzen Experten die Bestäubungsleistung auf das 10- bis 15-fache des Honigwertes. Neben Rind und Schwein wird der Biene der dritte Platz unter den volkswirtschaftlich wichtigsten Tieren zugesprochen.

„Honig lässt sich importieren, Bestäubungsleistung vor Ort nicht.“

Damit es auch in unserer Region wieder einen flächendeckenden Besatz mit Bienenvölkern gibt, wird am Lehrbienenstand Altenhundem ein achttägiger Grundlehrgang für Neuimker ausgerichtet. Die Termine begleiten das Bienenjahr und sind auf den Zeitraum März bis August verteilt.

Den Teilnehmern wird der Umgang mit Bienen in Theorie und Praxis vermittelt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Imkern ist schon längst keine Männerdomäne mehr. Frauen stehen auch als Bienenhalter ihren „Mann“ – Tendenz steigend.

Der Lehrgang beginnt am Samstag, 7. März, 9 bis 16 Uhr am Lehrbienenstand Altenhundem, An der Vogelwarte.

Anmeldungen: www.imkerakademie.de, oder Edgar Neuhaus, % 

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