Altenhundem setzt neues Konzept um

Neue Regeln beim Parken

In Altenhundem wird in Kürze ein neues Parkkonzept umgesetzt, so soll auch die Schilderflut abgebaut werden.

Altenhundem. Die Stadt Lennestadt teilt mit, dass in Altenhundem kurzfristig ein neues Parkkonzept umgesetzt wird. Durch die Einrichtung einer Zonenregelung im Altenhundemer Innenstadtbereich können so etwa 60 Parkschilder abgebaut werden.

Zukünftig wird hier eine eingeschränkte Halteverbotszone eingerichtet, die das Parken innerhalb der markierten Flächen zulässt. Die Zone wird nur noch durch vier Schilderpfosten zum Beginn/Ende gekennzeichnet. Innerhalb der Zone gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Darüber hinaus gibt es bisher innerhalb Altenhundems unterschiedliche Parkregelungen, wie Parkscheibe und Parkschein. Hier wird es nur noch eine einheitliche Regelung mittels Parkscheinautomaten geben. Neu ist ebenfalls, dass auf allen bewirtschafteten Parkflächen einschließlich der Innenstadtzone drei Stunden geparkt werden darf. Ausgenommen sind das Parkhaus und die Marktgarage. Das bedeutet eine Verbesserung für die Kurzzeitparker auf den zentrumsnahen Parkflächen. Dauerparker können die äußeren Parkplätze (Wigey, Schneiders Hof, Sauerlandhalle) weiterhin kostenlos nutzen.

Die Änderungen im Überblick:

Im Bereich Helmut-Kumpf-Straße/Am Rathaus/Gartenstraße/In den Höfen gilt die neue Zonenregelung mit Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und Parkscheinpflicht.

Die bisher unbewirtschafteten Parkflächen vor der Sparkasse und vor dem Caritas-Gebäude werden mit Parkscheinpflicht in die Parkraumbewirtschaftung mit einbezogen.

Im Bereich der Hundemstraße von Mode Fischer bis Café Hufnagel gilt zukünftig die Parkscheinpflicht anstatt der Parkscheibenpflicht.

Die privaten Parkflächen am Hundem-Lenne-Center sowie der Parkplatz vor Elektro Kalembasi (Wigeystraße 3) werden mit in die öffentliche Parkraumbewirtschaftung einbezogen. Hier darf 2 Stunden kostenlos geparkt werden, die 3. Stunde kostet 1 Euro.

Die von der Politik beschlossenen Maßnahmen führen unterm Strich zu mehr Klarheit und Übersichtlichkeit beim Parken. Dabei ändern sich die geltenden Gebührentarife mit der sogenannten „Brötchen-Taste“ (30 Minuten kostenlos) nicht.

Nach dem Abbau von einem Großteil der überflüssigen Schilder an den Bundes- und Landstraßen hat die Stadt Lennestadt das Ziel auch in Altenhundem, die Anzahl der notwendigen Parkschilder auf das unbedingt nötige Maß zu beschränken und eine klare Verkehrsregelung herbeizuführen. Die „Lichtung des Schilderwaldes“ wirkt sich somit auch positiv auf die Verkehrssicherheit aus.

Alle Fragen rund um das neue Parkkonzept beantwortet Kathrin Köster vom Bereich Sicherheit und Ordnung, erreichbar unter % 02723/608321. www.lennestadt.de.

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