Neue Röntgengeräte für die Krebsstation

Lotti Pietsch engagiert sich für kranke Kinder

Meggen. (SK)

30 Jahre gibt es die Deutsche Krebshilfe. In den siebziger Jahren hat Dr. Hiltrud Scheel diese gute Sache ins Leben gerufen, denn damals sprach niemand über diese Krankheit.

Mit ihrer Energie und ihren Ideen sorgte sie dann schnell dafür, dass die Deutsche Krebshilfe zu einer erfolgreichen Institution wurde. Das Thema Krebs ist außerdem schon lange kein Tabu mehr. Also wurde in dieser Zeit viel erreicht.

Mittlerweile ist Leukämie bei Kindern heilbar. "Ein Teil dieses Erfolges ist auf die Spenden zurückzuführen, die auch von den Menschen aus Lennestadt kommen", so Lotti Pietsch, die sich seit Jahren für Krebskranke Kinder in der Siegener Kinderklinik engagiert, "Ihnen gilt unser Dank."

"Aber", so Lotti Pietsch weiter, "wir dürfen nicht aufhören für diese Sache zu spenden.

Solange noch ein Kind an seiner Krankheit sterben muss, dürfen wir uns nicht auf den Erfolgen ausruhen.

Jede Spende trägt dazu bei, dass wir wichtige Projekte gegen Krebskrankheiten bei Kindern finanzieren können."

Lotti Pietsch freut sich darüber, dass die neuen Röntgengeräte, für die sie in der vergangenen Zeit Spenden gesammelt hat, vor einigen Wochen in Betrieb genommen werden konnten.

"Das Kinderkrankenhaus Siegen und ich danken allen herzlich dafür."

Die Geräte entsprechen den neuesten Standards und dem im Mai 2007 veröffentlichten Empfehlungen der Strahlenschutzkommission des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, insbesondere für Kinder. Die Meggenerin bittet darum, auch weiterhin für die krebskranken Kinder zu spenden. Sie sagt: "Jedes Kind will leben."

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