Ein neuer St. Johannes

Im Rahmen des Patronatsfestes wurde die neue Heiligenfigur in der Nische der Kapelle platziert.

Im Rahmen der Patronatsmesse in der Kapelle St. Johannes der Täufer auf dem Oedingerberg weihte Pastor Koke eine neue Johannes-Figur.

Diese findet ihren Platz in der Nische über der Außentür. Die Figur wurde von einer ortsansässigen Familie gestiftet. Geschnitzt hat sie Georg Steden aus Züschen, der verwandtschaftliche Beziehen in Oedingen hat. Farblich gefasst wurde sie vom Oedinger Malermeister und Restaurator Wolfgang Stratmann. Auch er stiftete seinen "Lohn" der Kapelle. Wann in der Außennische zuletzt eine Figur gestanden hat, lässt sich nicht mehr feststellen.

Sicher wurde beim Bau der Kapelle vor rund 295 Jahren die Nische nicht umsonst geschaffen und mit dem Kapellenheiligen versehen. Im Jahr 1716 baten die Einwohner vom Oedingerberg den Kölner Erzbischof um Erlaubnis, aus den Steinen des im Jahre 1000 gegründeten und verfallenen Klosters, welches hier gestanden hat, eine Kapelle bauen zu dürfen. Im Jahr 1670 war die alte Klosterkirche eingestürzt. Gottesdienste fanden dann weiterhin im alten Chor der Kirche statt, der eine Art Kapellenraum bildete. Von dieser alten Kirche fand sich bei der Kapellenrenovierung im Jahr 1979 ein Pfeilerstumpf unter dem heutigen Kapellenboden. Im Jahr 1874 stieß man bei der Anlegung der Kreuzwegstationen östlich der Kapelle auf die Krypta der Klosterkirche, die aber wieder verschüttet wurde.

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