Ninja ZX-6R: Nur fliegen ist schöner

Die neue Kawasaki Ninja ZX-6R: Das rattenscharfe Leichtgewicht ist Primus seiner Klasse.

Der Auftrag an die Ingenieure war eindeutig: Das 2009er Modell der Ninja ZX-6R sollte nicht nur leichter, schmaler und innovativer als sämtliche Modelle zuvor sein, sondern auch durch präzise Kontrolle und agiles Handling für maximalen Fahrspaß bieten.

Seit der Vorstellung des brandneuen Supersportlers steht fest: Kawasaki ist erneut der große Wurf gelungen, die vorgenommenen Änderungen an Motor und Fahrwerk machen die ZX-6R zum Primus ihrer Klasse.

Im Vordergrund stand die Entwicklung eines Fahreraktivpaketes, das dem Ninja-Piloten eine präzisere Kontrolle über das Superbike und somit die nötige Sicherheit beim Fahren im Grenzbereich gibt. Und gerade das macht die Faszination des neuen Modells aus: Noch näher an das Limit heranfahren, das Potential der Maschine voll ausnutzen und dennoch zu jedem Zeitpunkt und in jeder Situation die volle Kontrolle zu behalten.

Fahrwerk-Feinabstimmungen und eine noch höhere Massenzentralisierung führten im Ergebnis zu einem leichteren Handling, das vor allem das Einlenken in Kurven erleichtert. Ebenfalls einem besseren Handling zugute kam die von den Ingenieuren verordnete Abspeck-Kur: Motor und Fahrwerk wurden gründlich überarbeitet, jedes auch nur ansatzweise überflüssige Gramm Ballast musste weichen. Auch optisch ist die Ninja dadurch schlanker geworden. Ihr Trockengewicht liegt nunmehr zehn Kilogramnm unter dem der Vorgängerin.

Als erstes Serienmotorrad überhaupt wurde die Ninja ZX-6R mit einer Show a BPF-Gabel (Big Piston Front fork) ausgestattet, also einer Vorderradgabel mit großem Dämpferkolben.

Die größere Kontrolle im ersten Abschnitt des Einfedervorganges in Kombination mit Kawasakis ohnehin leistungsstarker Dreischeiben-Bremsanlage und der hochwirksamen Anti-Hopping-Kupplung ergeben überragende Fahrwerkstabilität beim Anbremsen von Kurven.

Das Optimum wurde auch aus dem Motor noch herausgeholt — während die Performance im oberen Drehzahlenbereich des Vorgängermodells beibehalten wurde, sorgt nun im mittleren Bereich das nun noch stärkere Drehmoment für kräftigen Antritt aus den Kurven heraus.

"Die präzise, Vertrauen einflößende Kontrollierbarkeit von Motor und Fahrwerk", verspricht die Entwicklungsabteilung von Kawasaki, "versetzt Fahrer in die Lage, den möglichen Fahrspaß voll auszukosten, der beim Einsatz dieses rennstreckenorientierten Hochleistungsmotorrades aufkommt."

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