Von oben betrachtet

Reinhard Vormweg (links) und Georg Zschegel mit der Drohne, mit der sie die Luftaufnahmen realisieren. Foto: Gregor Breise

Wer bislang detaillierte Luftaufnahmen aus geringer Höhe benötigte, hatte eine Menge Aufwand und eine dicke Geldbörse nötig. Ohne Flugzeug oder einen Hubschrauber ging da gar nichts.

Zwei, die vom Fach sind, was Perspektiven angeht, sind die Vermesser Reinhard Vormweg und Georg Zschegel aus Lennestadt. Wissend, dass der beste Überblick derjenige direkt über dem Objekt ist, kamen sie auf die Idee, Vermessung aus der Luft mittels modernster Oktokopter-Drohnen umweltfreundlich, effizient und ohne große Geräuschkulisse im Luftraum bis zu 150 Metern durchzuführen. Die Flexibilität der Drohnen, die mit einer Digitalkamera bestückt sind, ermöglicht detaillierte Aufnahmen aus nächster Nähe.

Übertragung zum Boden

Wie solche Luftaufnahmen Sachverhalte schnell verdeutlichen, zeigten die beiden Vermesser bei der Bürgerversammlung zum Thema "Biomasse in Grevenbrück", wo ihre Luftbilder das geplante Terrain zeigten.

Unterstützt durch GPS-Navigation ist die Drohne in der Lage, die angeflogene Position punktgenau zu halten. In Echtzeit wird das Foto der aktuellen Perspektive mittels Funkübertragung an einen Monitor am Boden übermittelt, wo man dann eine Auswahl der Wunschbilder und Bildausschnitte wählen kann.

Anwendung könnte die neue Technik aus Lennestadt beim Straßen- und Brückenbau, bei der Schadensaufnahme und in der Tourismusbranche finden.

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