„Das wird ewig im Gedächtnis bleiben“

Oedinger Burchard-Schützen wohlbehalten vom Spendenlauf zurück

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Symbolisch übergaben die Schützen die Spendendose an Hospiz-Geschäftsführer Martin Schäfer.

Oedingen – Die Wandergruppe der Oedinger Schützen ist wohlbehalten zurück in der Stadt: Gestern erreichten die Schützenbrüder das Hospiz St. Elisabeth, für das sie diesen einmaligen Spendenlauf überhaupt erst auf die Beine gestellt hatten.

Alfons Heimes aus dem Vorstand des Hospizvereins begrüßte die Schützen und war voll des Lobes: „Das war eine super Aktion von euch, die für ewig im Gedächtnis bleiben wird. Eine der größten Aktionen für Oedingen überhaupt, etwas ganz besonderes.“ Hospiz-Geschäftsführer Martin Schäfer, als „Mann für die Zahlen“ bedankte sich ebenfalls sehr herzlich bei den Schützen. (Die Spendensumme stand bei Erreichen des Hospizes noch nicht fest.) Er lud alle ein, sich das Hospiz einmal von innen anzuschauen, „dann können Sie sehen, wofür Sie das alles gemacht haben.“ Als Überraschung für die Wanderer fügte er schmunzelnd an: „Das ist das erste Mal, dass wir ein paar Kisten Bier im Hospiz parat haben.“ 

Mit der vor kurzem gesegneten Fahne vorweg erreichten die Oedinger Schützen das Elisabeth-Hospiz in Altenhundem.

Schützenchef Tim Bergsieker nahm die Einladung im Namen seiner Schützenbrüder an. „Wir haben das sehr gerne gemacht. Es ist schön zu sehen, dass das Geld 1:1 eingesetzt wird und nicht irgendwo verschwindet.“

Jeder kann am Samstag mitwandern

Heute erreichen die Schützen ihren Heimatort. Von der SGV-Hütte Valbert aus laufen sie die letzten acht Kilometer gemeinsam mit allen Interessierten nach Oedingen. Die Gruppe wird ab Schützenhalle (nicht wie anfangs geplant ab Oedingerberg) gegen 15.30 Uhr zur Kirche marschieren. Der Festgottesdienst mit Pastor Koke beginnt um 16 Uhr.

Der Spendenlauf

Den Spendenlauf haben die St.-Burchard-Schützen zu ihrem 175-jährigen Bestehen organisiert. 

68 Teilnehmer im Alter von 18 bis 79 Jahren meldeten sich freiwillig, um in Gruppen von bis zu 20 Mann die rund 390 Kilometer von Würzburg zurück nach Oedingen zu wandern. 

Start war am 28. September. Mit rund 90 Personen reisten die Schützen zur Grabeskirche St. Burkhard, um dort die Fahne segnen zu lassen. Tags darauf brach die erste Gruppe von Würzburg auf. Jeweils zwei Tage wanderten die einzelnen Gruppen, sodass die sieben Wandertrupps insgesamt 14 Tage unterwegs waren. 

Gesponsert wurde die Wanderung durch „Rayonex“ und „Trugge“. 

Das Wandertagebuch kann auf der Homepage der Schützen nachgelesen werden: www.schuetzen-1844.de

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