Ortsbesichtigung der Bahnhöfe

Reinhard Jung (li.), Mitglied des Landtages, Dorothee Wasel, Leiterin des Bahnhofsmanagements Hagen, und Reiner Latsch, Konferenzbeauftragter der Deutschen Bahn-AG NRW, auf dem Bahnsteig in Grevenbrück. Foto: Simon Uth

Zu einem gemeinsamen Ortstermin trafen sich gestern Reiner Latsch, Konzernbeauftragter der Deutschen Bahn-AG NRW, MdL Reinhard Jung und Dorothee Wasel, Leiterin des Bahnhofsmanagements Hagen, im Grevenbrücker Bahnhof.

Zuvor hatte man die Bahnhöfe in Kreuztal, Altenhundem und Finnentrop besichtigt, die wegen ihrer drastischen Baumaßnahmen im Vordergrund der Ruhr-Sieg-Strecke stehen. Reinhard Jung war es besonders wichtig, dass Reiner Latsch im Kreis Olpe ein persönliches Bild von den Fortschritten und auch Ergebnissen bekommt.

Hierbei ist ihm besonders der Bahnhof in Altenhundem positiv ins Auge gefallen, der auch nach Meinung von Latsch ein echtes Vorzeigeprodukt ist. "Der Arbeit von Bürgermeister Alfons Heimes und der BEG — Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft — muss man an dieser Stelle ein großes Lob aussprechen."

Insgesamt 13 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren in die Bahnhöfe von Kreuztal, Littfeld, Altenhundem, Meggen und Finnentrop investiert. Baustellen, die alle noch unter die erste Modernisierungsoffensive fallen. Auch die Renovierungen am Kirchhundemer Bahnhof (Bahnsteige und Unterführung), die im November angegangen werden, gehören noch dazu.

Im nächsten Jahr beginnt dann die zweite Modernisierungsoffensive, in der neben rund 109 anderen Projekten auch noch einmal der Bahnhof in Finnentrop aufgelistet ist, weil sich die Baumaßnahmen wegen der Tallage als besonders schwierig gestalten und planungsmäßig noch länger andauern werden.

Wann allerdings mit den Abrissarbeiten der Stellwerke in Finnentrop, Grevenbrück und Welschen Ennest begonnen werden kann, ist noch offen.

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