Nahrung und neuer Brunnen an Schule in Mosambik werden dringend benötigt 

Partnerschaftsverein in Meggen bittet um Hilfe für afrikanische Kinder in Not

Die Kinder und Jugendlichen benötigen sauberes Wasser - dafür muss ein neuer Brunnen her.

Meggen - Der Partnerschaftsverein in Meggen ruft zur Unterstützung auf: Für die Schüler einer Schule in der Region Gorongosa (Mosambik) müssen dringend Nahrung gekauft und ein Brunnenbau-Projekt realisiert werden.

Hans-Joachim Pfeiffer vom Partnerschaftsverein erläutert: "Mehr als 40 Jahre hat die heimische Anne-Frank-Schule zusammen mit dem Partnerschaftsverein und dem spanischen Pater Vicente Berenguer Kinder in Mosambik unterstützt. In dieser Zeit haben die Lennestädter zahlreiche Schulgebäude, Kindergärten und Brunnen für sauberes Wasser finanziert und dadurch die Bildungs- und Lebensbedingungen tausender Kinder deutlich verbessert. Die Anne-Frank- Schule gibt es nicht mehr. Sie fusionierte vor einem Jahr mit der Realschule zur neuen Sekundarschule, aber es gibt noch den `Verein für Kinder in Mosambik` und der bemüht sich weiterhin, wichtige Projekte in diesem extrem armen Land zu realisieren." 

Aktuell geht es um zwei Projekte einer brasilianischen Schwesternkongregation in der Region Gorongosa, einem der ärmsten Gebiete im Zentrum Mosambiks. Die Leiterin, Irene Kunzler, Brasilianerin mit deutschen Wurzeln, bat den Lennestädter Verein um Unterstützung beim Bau eines Brunnens für sauberes Wasser, der dringend benötigt wird für die Jungen und Mädchen ihrer Schule, die weitgehend in dem Internat untergebracht sind.

„Wir benötigen dringend eine Pumpe für sauberes Wasser"

Sie schreibt: „Wir benötigen dringend eine Pumpe für sauberes Wasser. Die Zahl der Nutzer ist sehr groß und wir brauchen das Wasser für die Jungen und Mädchen, die Schwestern, Arbeiter und die Bevölkerung. Es soll in der Küche, zum Trinken, beim Putzen und im Gemüsegarten eingesetzt werden.“ 

Da die mosambikanischen Kinder zum großen Teil von weit entfernten Dörfern zur Schule kommen, müssen sie im Internat bleiben, wo sie auch verpflegt werden. Die Eltern sind sehr arm und können kaum etwas zur Verpflegung beitragen. Schwester Irene Kunzler schreibt: „Die meisten Familien können uns nichts geben. Und wir freuen uns darüber, wenn wir pro Jahr ein oder zwei Säcke Mais erhalten. Einige Kinder bleiben in den Ferien hier, um uns bei der Arbeit zu helfen“.

Inzwischen haben die Schwestern mit Hilfe der Bevölkerung und Kinder eigene Felder angelegt, „um die Produktion von Mais und Bohnen, die Grundnahrungsmittel für alle, zu verbessern“. Die allgemeine Lage ist schwierig und wurde durch Corona, das auch in Mosambik wütet, noch weiter dramatisch verschärft.

8000 Euro Soforthilfe hat der Verein schon überwiesen

Deshalb hat der kleine „Verein für Kinder in Mosambik“, der von einer Handvoll ehemaliger Schüler, Eltern und Lehrer der ehemaligen Anne-Frank-Schule gebildet wird, vor einigen Tagen als ersten Beitrag zur Finanzierung der Pumpe 5000 Euro und für die Ernährung der Kinder des Internats 3000 Euro überwiesen. Das verbessert die Situation der Kinder und Schwestern zwar deutlich, löst aber das Problem noch nicht.

Schwester Irene Kunzler schreibt: „Wir sind sehr glücklich und dankbar, jetzt eine Partnerschaft mit Ihnen zu haben für unsere Arbeit hier in Gorongosa, in der Schule und in den Internaten, die eine direkte Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Menschen dieser Region des Landes ist, die so viel Unterstützung brauchen“. Wenn Sie das Engagement des Vereins für Kinder in Mosambik unterstützen wollen, bitten wir Sie um eine Spende, gegen Spendenquittung, Vielen Dank."

Spendenkonto

Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem 

IBAN: DE 92 4625 1630 0022 5252 57 

Stichwort: Mosambik (Für eine Spendenquittung bitte die Adresse angeben)

Wer mehr über den Partnerschaftsverein und seine Projekte erfahren möchte, kann sich an Hans-Joachim Pfeiffer (Meggen) unter Tel. 02721/80886 wenden.

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