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Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück: Das erwartet die Besucher im neuen Indoor-Actionpark

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Von: Sebastian Schulz

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Im Ninja-Parcours im Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück
Im Ninja-Parcours im Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück sind Kraft, Geschicklichkeit und Balance gefragt. © Schulz

Am Sonntag, 3. Oktober, hat das Warten ein Ende: Dann wird der neue Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück endlich eröffnet. Über ein Jahr hat die Umbauzeit in den Hallen des ehemaligen Abholmarktes von Möbel Knappstein an der Dr.-Paul-Müller-Straße gedauert. Nun ist alles fertig - und der Sauerlandkurier durfte sich vorab ein Bild von dem neuen Indoor-Actionpark für Jung und Alt machen.

Lennestadt-Grevenbrück - Wie könnte man den Pepa-Funpark am besten beschreiben? Er ist keine reine Trampolinhalle, keine reine Kletterwelt, kein reines Kinderparadies. Nein, er kombiniert all diese Aktivitäten, garniert es mit Parcours á la Ninja Warrior und einem Spielbereich für Virtual Realitiy (VR) und wird so zu einer Actionhalle, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Spaß haben werden.

Am Sonntag um 10 Uhr wird der Pepa-Funpark zum ersten Mal für seine Gäste öffnen. „Wir rechnen mit einer sehr guten Resonanz“, sagte das Gesellschafter- und Geschäftsführungsquartett im Gespräch mit dem Sauerlandkurier; es habe in den letzten Tagen schon etliche Anfragen und Reservierungswünsche per Telefon gegeben. Es scheint so, als würden unzählige Familien aus dem Kreis Olpe, dem Märkischen Kreis oder dem Hochsauerlandkreis auf die Eröffnung des Pepa-Funparks warten.

Der Sauerlandkurier konnte bereits am Donnerstagvormittag einen Blick in den frisch fertiggestellten Pepa Funpark werfen. Unser Überblick zeigt, auf welche Attraktionen sich die Besucher freuen könnne.

Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück: Der Ninja-Parcours

Schon mal die bekannte Fernsehshow auf RTL gesehen, bei der sich die Teilnehmer mit Muskelkraft, Geschick und Balance durch schwierigste Parcours kämpfen? So ähnlich wie im TV sieht auch der Ninja-Parcours für Erwachsene im Pepa Funpark aus. An Seilen muss man sich über den (luftgepolsterten) Abgrund hangeln, sich per Klimmzug von einer drehenden Scheibe zur nächsten manövrieren, um dann an vertikalen Stangen weiter zu gelangen. Kein Zweifel: Hier sind echte Ninjas gefragt und solche, die es werden wollen.

Pepa Funpark in Grevenbrück: Die Cheese Doors im Ninja-Parcours
Pepa Funpark in Grevenbrück: Die Cheese Doors im Ninja-Parcours © Schulz

Die Ähnlichkeit zu den Parcours aus der TV-Show kommt übrigens nicht von ungefähr: Laut Pepa Funpark-Betreibern liegt es daran, dass hier die gleiche Firma am Werk war und den Ninja-Parcours extra für die Bedürfnisse in Lennestadt-Grevenbrück konzipiert hat.

Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück: Das Multisportfeld

Direkt neben dem Ninja-Parcours im Pepa Active-Bereich (also dem Bereich für Jugendliche ab zwölf und Erwachsene) befindet sich das 10x 15 Meter große Multispielfeld. Hier kann wahlweise Fußball oder Basketball gespielt werden, alternativ durch ein optionales Netz in der Mitte auch Badminton, Fußballtennis oder Volleyball. Vor allem für Vereine oder andere Gruppen könnte dieses Spielfeld, das vorher online gebucht werden kann, interessant sein, sagen die Pepa-Verantwortlichen.

Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück: Die Hit-It-Arena

Hit-It heißt soviel wie: Treff es. Und genau das ist hier gemeint. Die Besucher bekommen ein Band mit einem Sender um den Arm gelegt und dieses Band muss wiederum auf so viele Scanner wie möglich gehalten werden, um Punkte zu sammeln. Um an diese Scanner in der Hit-It-Arena zu kommen, muss man sich gehörig anstrengen. Sie sind überall verteilt, manchmal muss man zu ihnen klettern, sich hochseilen, sich durch Gymnastikbälle wühlen, sich durch ein Labyrinth von Spiegeln arbeiten oder in mehreren Metern Höhe und den Abrgund vor Augen über Glasplatten gehen. 20 Minuten bleiben Zeit, um es in den Highscore auf dem Bildschirm am Eingang der Hit-It-Arena zu schaffen.

In der Hit-It-Arena im Pepa Funpark
In der Hit-It-Arena im Pepa Funpark muss man sich zum Beispiel durch Gymnastikbälle wühlen, um an einen Scanner für Punkte zu kommen. © Schulz

Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück: Der Hologate-VR-Bereich

VR-Brillen sind derzeit schwer angesagt. Deshalb hat das Pepa Funpark-Team bei seiner Raumgestaltung auch an einen eigenen VR-Bereich gedacht. Vier Spieler können sich hier gleichzeitig die Brillen aufsetzen und in eine virtuelle Spielewelt eintauchen. Kinder können sich hier zum Beispiel virtuelle Schneeballschlachten liefern und die Erwachsenen auf Zombie-Streifzug gehen. Eine Weste mit Vibratoren macht‘s noch realistischer. Wer zum Beispiel von einem Zombie gebissen wird, spürt plötzlich eine Vibration am Körper. Da schaudert‘s einem schon nur beim Lesen...

Im Hologate im Pepa Funpark können die Besucher mit VR-Brillen in die „virtual reality“ eintauchen.
Im Hologate im Pepa Funpark können die Besucher mit VR-Brillen in die „virtual reality“ eintauchen. © Schulz

Allerdings: Das Hologate kostet extra. Eine halbe Stunde Spielzeit (plus 15 Minuten Einweisung) kostet zum Beispiel - egal, wie viele Personen teilnehmen - 110 Euro. Reservierungen sind auch hier im Vorfeld online möglich.

Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück für Kinder: Der Pepa Play-Bereich

Die größte Fläche im Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück ist den Kindern vorbehalten. Sie haben ihren eigenen Bereich - und der lässt ein Aktivitäten kaum zu wünschen übrig. Es beginnt mit dem eingegrenzten Abschnitt für Kinder bis etwa drei, vier Jahren. Sie können krabbeln, rutschen, spielen, im Bällebad toben oder sich auf ein Bobbycar schwingen.

In Donut-Ringen geht es für die Kinder im Pepa Play-Bereich die Rutsche hinunter.
In Donut-Ringen geht es für die Kinder im Pepa Play-Bereich die Rutsche hinunter. © Schulz

Die größeren Kinder finden noch mehr Attraktionen vor: Soft-Legosteine, Trampoline, eine Ballschuss-Arena mit Kanonen und Softbällen, Bumper-Cars, die an Autoscooter erinnern, eine Sommerreifenrutsche mit Donut-Ringen, ein kleines Fußballfeld, eine Fahrstrecke und das Kernstück des Pepa Play-Kinderbereichs, der Ninja-Parcours für den Nachwuchs, sind hier zu nennen. An jeder Station finden Kinder und Eltern Hinweisschilder vor, auf denen die Spielregeln erklärt und eine Altersempfehlung gegeben wird.

Bumpercars nennen sich diese Gefährte für Kinder im Pepa Play-Bereich.
Bumpercars nennen sich diese Gefährte für Kinder im Pepa Play-Bereich. Sie erinnern an Autoscooter. Im Hintergrund ist ein Teil des Ninja-Parcours für die Kinder zu sehen. © Schulz

Besonders viel Resonanz erwarten die Verantwortlichen im Pepa Play-Bereich am Valo-Jump - einem Trampolin mit Kamera und Bildschirm, das den Besucher direkt in ein Videospiel auf dem Monitor teleportiert. Darin heißt es dann ähnlich wie bei Super Mario: durch Hüpfen die Kontrahenten eliminieren. Ähnlich wie beim Hologate für die Erwachsenen kostet der Valo-Jump extra: und zwar ein Spiel 1,50 Euro.

Pepa Funpark in Lennestadt-Grevenbrück: Gastronomie, Hygiene, Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Co.

Um das Angebot für die Besucher abzurunden, wartet der Pepa Funpark mit einem großen Gastronomie-Bereich auf, in dem es neben Getränken zum Beispiel auch Pizza oder Burger gibt. Toiletten und Umkleideräume sind vorhanden. Hygienespender sind überall im Funpark verteilt. Mit Blick auf die Coronapandemie gelten die bekannten 3G-Regeln. Der Mund-Nasenschutz muss am Eingang und auf dem Weg zwischen den Stationen oder zur Toilette getragen werden, in den Spielbereichen nicht.

Die Eintrittspreise und Öffnungszeiten lassen sich am besten direkt über die Internetseite des Pepa Funparks anzeigen. Über diesen Link gelangen sie direkt zu der passenden Seite.

Die Gesellschafter und Geschäftsführer des Pepa Funpark im Ninja-Parcours: (v.l.) Johannes und Bernhard Schneider, Thorsten Nolte und Sabine Hoffmann.
Die Gesellschafter und Geschäftsführer des Pepa Funpark im Ninja-Parcours: (v.l.) Johannes und Bernhard Schneider, Thorsten Nolte und Sabine Hoffmann. © Schulz

Der Pepa Funpark in Zahlen

1,7 Millionen Euro haben die Gesellschafter Sabine Hoffmann, Thorsten Nolte und die Brüder Bernhard und Johannes Schneider investiert, um den Pepa Funpark Realität werden zu lassen.

50 Aushilfen, 3 festangestellte und 2 Teilzeit-Kräfte werden dafür Sorge tragen, dass immer genug Personal im Pepa Funpark anzutreffen ist.

Im Frühjahr 2019 ist die Idee für den Funpark entstanden - ganz zufällig, als die Schneider-Brüder selbst mit ihren Kindern einen Indoorpark besucht haben. Diese „ziemlich verrückte Idee“, wie sie selber sagen, haben sie dann an den Käufer der Hallen, Peter Schauerte, herangetragen. Nach etlichen Terminen und Gesprächen ist Ende 2020 die GmbH für das Vorhaben gegründet worden. Nach rund einjähriger Bauzeit kann der Pepa Funpark nun eröffnet werden.

Bis zu 400 Kinder können sich gleichzeitig im Kinderbereich Pepa Play aufhalten, berichten die Verantwortlichen.

3000 Quadratmeter ist der Pepa Funpark in den Hallen des ehemaligen Abholmarktes von Möbel Knappstein (zuvor Möbel Nies) groß.

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